Verein

Es begann im Sommer 2016 bei einem der vielen lockeren Läufchen mit Dirk im Großen Garten. Da unsere Marathoni-Karriere nun auch schon etwas fortgeschrittener ist, machten wir uns wiedermal Gedanken, welchen Lauf man unbedingt mal absolviert haben sollte. Dabei kommt man natürlich auch am Boston Marathon einfach nicht vorbei, zumal bereits zwei Vereinsmitglieder in den letzten Jahren diesen Lauf bestritten haben und von der unglaublichen Begeisterung der Zuschauer dort berichtet hatten. So fassten wir doch relativ schnell den Entschluss am 17. April 2017 beim 121. Boston Marathon zu starten.

Da die Startplätze des Laufes limitiert sind, fand Dirk einen Laufreiseveranstalter, welcher noch über ein Kontingent von Startplätzen verfügte. Nachdem die Kosten für die Gesamtreise klar waren, buchten wir diese kurzentschlossen. Nun gab es kein Zurück mehr und wir wussten, dass wir spätestens im Ende Januar 2017 mit der gezielten Vorbereitung auf dieses Event beginnen mussten.

Auch wenn wir beiden uns mit unterschiedlichen Trainingsplänen vorbereiteten trafen wir uns häufig unweigerlich beim Training im Großen Garten und liefen zum Teil gemeinsam, was besonders bei den langen Einheiten zur Kurzweiligkeit beitrug. Zum Glück sind wir von kleinen „Zipperlein“ abgesehen verletzungsfrei durch die Vorbereitungszeit gekommen.

So flogen wir am Freitag, den 14. April 2017 über Frankfurt nach Boston, wo wir gegen 15 Uhr Ortszeit ankamen und in einem Hotel unweit des Zielbereiches und der Laufmesse abstiegen, was wir im Übrigen am Tag des Laufes sehr zu schätzen wussten.

Da der Boston Marathon nicht wie üblich am Sonntag sondern in Verbindung mit dem Patriots-Day als Feiertag am Montag stattfindet, hatten wir somit auch die notwendige Zeit, um uns an die Ortszeit zu gewöhnen.

Aufgrund des Terroranschlages im Jahr 2013, stand der Lauf unter dem Einfluss hoher Sicherheitsvorkehrungen, welche für uns gefühlt jedoch eher als Sicherheit statt als Verunsicherung wahrgenommen wurden. Bei der hohen Teilnehmerzahl von rd. 30.000 Läufern war die Veranstaltung außerordentlich gut organisiert. Trotz der Kontrollen gab es weder bei der Startnummernausgabe noch bei beim Start lange Wartezeiten.

Da die Laufstrecke kein Rundkurs ist, sondern in Hopkinton, einem kleinen Ort westlich von Boston startete, wurden alle Läufer mit den typischen gelben Schulbussen, nach Startwelle sortiert ab 6.40 Uhr in langen Konvois zum Start gefahren. Ich war aufgrund meiner Quali-Zeit in der ersten Welle dabei, bei der 10.00 Uhr der Startschuss fiel. Dirk startete mit der 4. Welle 11.30 Uhr und konnte dafür ausschlafen. Nach einer unruhigen Nacht ging es am Lauftag somit sehr zeitig zum Bus, welcher sich dann nach 50 Minuten in Hopktinon die typischen amerikanischen Holzhäusern passierte, wo bereits die Anwohner klatschten und den Daumen hoch hielten.

Im Athlete‘s Village hatte man dann bis zum Start 10.00 Uhr noch die Möglichkeit, noch einmal Kohlenhydrate und Getränke zu sich zu nehmen, bis sich sortiert wiederum nach Gruppen innerhalb der Startwellen die Läufer in Bewegung setzten zur eigentlichen Startaufstellung. Auf dem Weg ging es wiederum an Grundstücken vorbei, wo uns von den Anwohnern applaudiert und alles Gute gewünscht wurde. Mit einem Gänsehautmoment bei der gesungenen Nationalhymne und dem anschließenden Tiefflug zweier Jets über das Läuferfeld ging es unter tosendem Beifall und Anfeuern endlich auf die Strecke.

Gerade an diesem Tag meinte es Petrus zu gut mit uns und schickte Temperaturen von 27 Grad. Somit begann ich schon ab der zweiten Verpflegungsstelle (die gab es zum Glück aller 2 Meilen) Wasser zu trinken.

Nach ca. 5 Meilen hatte sich dann das Feld soweit auseinandergezogen, dass man die Möglichkeit hatte sein eigenes Tempo zu laufen. Obwohl die Strecke zwar bis zum Ziel insgesamt leicht abfällt, wechseln sich, bedingt durch die hügelige Landschaft,  Auf und Ab im Verlauf der Strecke immer wieder ab, so dass man kaum ein beständiges Tempo laufen kann und man eher versucht ist, die Zeit, welche man bergauf verloren hat, bergab wieder aufzuholen. Somit ist der berüchtigte Heartbreak Hill nur einer von vielen Anstiegen und dies setzte sich bis nach Boston rein auch so fort.

  • IMG_7455
  • 04_IMG_2010
  • IMG_7426

Über die gesamte Strecke wurden wir aber immer wieder durch die Zuschauer angepeitscht, welche vor Ihren Häusern regelrechte Partys veranstalteten oder mehrreihig an der Strecke standen. Die Krönung war bei Meile 8 ein Mädcheninternat deren Bewohnerinnen so kreischten, dass diese bereits einen Kilometer vorher zu hören waren. Zudem wurden wir Läufer mit Sprüchen wie „Kiss me“ oder „Kisses make fit“  auf lustige Art motiviert, oder provoziert?

Die Strecke war somit sehr kurzweilig, jedoch musste ich spätestens die letzten 7 Kilometer  dem Streckenprofil Tribut zollen. Auf den letzten Kilometern Stand nur noch im Fokus den sich ankündigenden Krampf in meinem linken Bein zu verhindern. Doch dann war es endlich soweit, rechts auf die Hereford Street und dann auf die Zielgerade Boylston Street, wo man von Weiten schon die Zielfahne sieht und noch einmal von dem unglaublichen Publikum getragen wird und alle Anstrengungen vergessen sind. Mit 3.08 h kam ich dann ins ersehnte Ziel.

Auch Dirk erreichte, ein wenig gehandikapt von einer Erkältung, nach 4:15 h und langem Zielspurt auf der Boylsten Street, nach so mancher Geh-Einlage vorher,  glücklich das Ziel.

Wir waren beide happy als wir im Ziel waren und die tolle Finisher-Medaile umhängen hatten aber auch total fertig. Die noch ungewohnten Temperaturen und das Streckenprofil haben uns ganz schön gefordert.

Selbst auf dem Weg zum Hotel wurde uns von vielen Einheimischen mit „Good Job!“ gratuliert. Unglaublich!

Wir waren hinterher begeistert und überrascht dass uns der eine oder andere live über Tracking verfolgte- so wird auch der Kampf der Marathonis immer transparenter.

Fazit: Der Boston Marathon ist keine Bestzeitenstrecke aber aufgrund der überwältigenden Stimmung und der über 120 jährigen Tradition ist er ein Muss für jeden Marathoni!

Nun ist wieder Zeit für neue Pläne… ;-)

Dirk & Jens



Hartmut bezwingt mit einer Dreier-Seilschaft den Mount Everest beim 13.METM 2017

Harmtut-MountEverest-25-4-17

Hartmut’s Bericht



Unser Vereinsausflug führte uns in diesem Jahr  nach Bad Frankenhausen. Auf den Spuren Thomas Müntzers und eines Herrn mit rotem langen Bart wollten wir die Laufwege im Kyffhäuser erkunden. Als Rahmen dafür bot sich der Kyffhäuser Berglauf, der in diesem Jahr zum seine 39. Auflage feierte, an. Neben der Marathon- und Halbmarathonstrecke werden auch Lauf- und Walkingwettkämpfe über 6km, 14km, sowie Mountainbikerennen über 59km und 43km angeboten – es ist also für jeden etwas dabei und war auch der Grund weshalb wir in diesem Jahr mit über 40Teilnehmern am Start standen.

Am Samstag morgen 8.30Uhr sind die Marathonläufer die ersten die auf die Strecke geschickt werden, gefolgt von den 14km, 22km und 6km Startern. Erst gegen Mittag, wenn ale Läufer und Walker wieder im Ziel sind, starten die Mountainbiker.

  • Ky (3)
  • Vereinsausflug Marathon-Verein Dresden
  • Vereinsausflug Marathon-Verein
  • Vereinsausflug Marathon-Verein Dresden
  • Vereinsausflug Marathon-Verein
  • P1150809
  • Vereinsausflug Marathon-Verein Dresden
  • P1150813
  • P1150810
  • Ausflug Marathon-Verein Dresden
  • Vereinsausflug Marathon-Verein Dresden
  • IMG_5802
  • Ky (13)
  • Ky (7)
  • Ky (19)
  • Ausflug Marathon-Verein Dresden
  • Ky (27)

 

Das Wetter und auch der Kyffhäuser zeigt sich von seiner besten Seite und alle unsere Starter konnten ihre Läufe erfolgreich finishen und einige auch in ihre Altersklassen gewinnen.

Der Tag klang nach der jährlichen Mitgliederversammlung, bei der über den Dresden Marathon2016 ausgewertet und neue Ideen für 2017/2018 diskutiert wurden mit einem gemütlichen Abendessen aus.

Bevor wir am Sonntag nach Dresden zurückfuhren stand ein Besuch im Panorama-Museum und am Kyffhäuser Denkmal auf dem Programm.

Ergebnisse Kyffhäuser Berglauf 2017
Reiner’s Bericht

Video
video



Am 6. April 1913 fand am Fuß der Carolabrücke (heute Prießnitzbrücke) der erste Cross(Mannschafts)lauf in Dresden als Querfeldeinrennen statt, bei dem 74 Viererteams am Start waren. Die Strecke führte über 3,8 km durch den Prießnitzgrund zum Wachgebäude des 2. Grenadier-Regimentes in der Albertstadt-Kaserne, der heutigen Graf-Stauffenberg-Kaserne und Offiziersschule des Heeres der Bundeswehr.

  • Dietrich
  • Strecke
  • Start
  • Laszlo
  • Ewers
  • 30.MaCrPri 194

Damit ist der Mannschafts-Crosslauf der älteste Lauf in Deutschlandund, bei dem 639 Teilnehmern in 213 Mannschaften am Start sind.

In diesem Jahr waren auch wieder Mitglieder unseres Vereins  Dietrich Ewers, Ulrich Fricke und Laszlo Petras  am Start und benötigten für die 6,45km lange Strecke 39:44Minuten und belegten damit Gesamtplatz 175, bzw. Platz 4 in der Altersklasse M65-79.



Der guten Tradition, zu Beginn des Laufjahres und in Vorbereitung unseres  Piepenbrock Dresden-Marathons gemeinsam mit dem Dresdner Laufsportladen verdiente Läufer zu würdigen, sind wir auch in diesem Jahr nachgekommen.

P1070442

Da wir inklusive unseres „Probelaufes“ dieses Jahr den 20. Dresden Marathon erleben werden, war es uns einfach ein Bedürfnis, ein Dankeschön für die Treue einer ununterbrochenen Teilnahme an unserem Lauf auszusprechen.

Unsere „Teilnahmehelden“ sind:

Birgit Harz

Reiner Striebel

Sven Krankowsky

Ekkehard Steuck

Wir bedanken uns bei euch und vielen weiteren Läufern, die unseren Lauf zu einem festen Bestandteil der Laufszene gemacht haben.

Herzlichen Dank sagen wir auch Lutz Melzer und Peter Eckstein für diese Möglichkeit, Sportlern Dank zu sagen, die nicht so oft im sportlichen „Rampenlicht“ stehen.

Wir freuen uns auf den 19. Piepenbrock Dresden – Marathon.

Gerald Henzel
Vorsitzender Dresden Marathon e. V.



Der Winter ist auf dem Rückzug und mit den ersten Frühlingsboten stehen die ersten Frühjahrsläufe 2017 im Kalender.

Bevor es am 19.März mit dem ersten großen deutschen Straßenlauf des Jahres – dem 27.Internationalen KARSTADT sports Citylauf Dresden – los geht, gibt’s zur Einstimmung drei Veranstaltungen auf die wir gerne hinweisen möchten.

Plakat Robby Clemens WEBoptimiert klein2 2017 02   Achillessehne  Joe yKelly

 

 

 

 

 

 

Karten gibt’s unter  www.hdk-dkk.de   www.feedbackstr.com/achillessehne   www.goldener-rudi.de/tickets

 

 



Der Termin rückt näher, am 17.-19. 02.2017 startet Hartmut Kohn, zusammen mit einer Guppe von ca. 10 Läufern, zum Ultralauf “Auf den Spuren der Wettiner”.
Am 05. 02. 2017 15.00-17.00Uhr findet dazu im Restaurant Kahnaletto auf dem Theaterkahn/Schiffsbar IDA eine Infoveranstaltung statt. Interessierte Zuhörer sind willkommen.
 DD-Wettin ohne Werbeträgero
Neben Info’s zum Ablauf und den Tagesetappen, wird auch über die Möglichkeit informiert Teilstrecken über 70/50/42/25/10/5 km zu abslovieren. Der Einstieg ist an jedem der VP’S – nach vorherige Anmeldung – machbar.
Bei EInstieg ab km10 wird keine Org.Gebühr fällig, dann bitte eine Spende an den Jugendverein Noteingang e.V in Radebeul.
Weitere Info’s gibt’s auf www.hartmut-kohn.de


Mit dem tradtionellen Lauf zum Silvesterlauftreff der Dresdner Laufgemeinde an der Babisnauer Pappel, einem tollen Blick auf das im Tal liegende Dresden und einem heißem Glühwein vom Dresdner Laufsportladen haben wir das (Lauf)Jahr 2016 endgültig verabschiedet.

img_0627-1

Wir wünschen allen ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr



Die Verleihung des          -  SÄCHSISCHEN GOLDES -        für die besten Sachsen und Sächsinnen auf den Strecken 10km, Halbmarathon und Marathon beim 18. Dresden Marathon in Form unserer Meissener Vasen hat sich zu einer begehrten Attraktion unserer Laufveranstaltung entwickelt.

  • img-20161103-wa0006
  • img-20161103-wa0005
  • img-20161103-wa0007
  • img-20161103-wa0008
  • img-20161115-wa0001

Die Tradition der Meissener Porzellan- Manufaktur kann man nicht aufholen, aber mit dem nun bald 20.Dresden Marathon, können wir in Fragen Beliebtheit und Bekanntheit schon ein wenig „kuscheln“ mit den Meissner Blauen Schwertern.

Sage ich einfach mal so!

Gerald Henzel

 



Der 18.Piepenbrock Dresden-Marathon hat die Erfolgsgeschichte unseres Laufes in besonderer Form fortgeschrieben und bestätigt. Ein sagenhafter Streckenrekord mit 2:10:21 und einem 2. Platz mit einer Laufzeit von 2:10:32 sichert unseren Marathon eine Top- Platzierung in Deutschland. Wer hätte das für möglich gehalten?

  • img_4255
  • 14721686_1799325563648384_7580774141727508158_n
  • 14666192_1128682813888863_8171211468521656309_n
  • img_4241
  • img_4240
  • img_4270
  • img_4250
  • img_4246

Wir haben mit der neuen, heiß diskutierten Strecke und der Nichtzahlung von Antrittsprämien (trotz vieler „Kritiker“) bewiesen, es geht! Ein gut organisierter und durchgeführter Wettkampf war dafür Voraussetzung. Bei gutem Laufwetter war es für alle Läufer ein echter Jahreshöhepunkt mit zahlreichen Bestleistungen. Aus der freundlichen, fast familiären Atmosphäre, die wir während unseres Wochenendes immer wieder entwickeln können, erwachsen uns Sympathien und „Stammgäste“ aus ganz Deutschland.

Auch unsere Sponsoren und Unterstützer spüren dieses Fluidum und werden in ihrer Entscheidung für uns bestätigt und für die nächsten Jahre motiviert.

Für die gute Organisation und entspannte Durchführung ein großes Dankeschön an Peter Eckstein.

Unseren  Mitgliedern des Vereins, die sich dieses Jahr noch zahlreicher am Erfolg unseres Laufes beteiligten, ebenfalls ein herzliches Dankeschön für ihren tollen Einsatz an diesem Wochenende. Ihr seid das „Gesicht“ dieses beliebten Laufes!!!

HERZLICHEN DANK an:

– Dirk Bölter (Start/Siegerehrung)
– Christine Hasselmeyer, Uschi Mehlhorn (Verpflegung/Strecke)
– Irmtraut Bölter, Ute Teuber (Massage)
– Birgit Henzel, Peter u. Tatjana Fleischer (Info-Stand)
– Bernd Melzer (Organisation-Messe)
– Heike Lutoschka (Helpdesk)
– Tanja Westphal (T- Shirt Verkauf/ div. Aufgaben)
– Andrea Petras, Jens Matthias, Derk Kogelheide Hans-Jürgen Klotsche (Meldebüro)
– Jens Hauswald, Jens Handke, Constanze Bauermeister, Dietmar Holtz, Jana Wendt (Meldebüro)
– Axel Teuber (Sicherheit/Uhrenwagen)
– Laszlo Petras (Streckenabschnittverantwortlicher)
– Reiner Mehlhorn (Div. Aufgaben/Radbegleiter)
– Katrin Seehars (Medaillen-Ziel/Cheerleader)
– Thomas Sperling (Zeitläufer/Meldebüro)
– Ingrid u. Wolfgang Preuße (Siegerehrung)
– Dietmar Hörnig (Div. Aufgaben/Uhrenwagen)
– Claudia Scheerbaum (Ordner/Strecke)
– Dagmar Ewers (Verpflegungsstelle)
– Dietrich Ewers (Organis. Verpflegst./Werbung)
– Hartmut Kohn (Aufräumarbeiten)

Vorstand Dresden- Marathon e. V.
Gerald Henzel



Unser Piepenbrock Dresden Marathon glänzte bei gutem Laufwetter und mit Streckenrekord in diesem Jahr besonders hell.

  • img_4264
  • img_4268
  • img_4270

Zum guten Gelingen trugen auch wieder die vielen fleißigen Hände in der Tiefgarage bei, die die müden Beine vieler vieler Marathoni wieder in Form brachten.  Insgesamt 46 Schüler/innen der Physiotherapieschulen

Heimerer, Uniklinikum Dresden, Kreische, Pirna und der WADresden

waren über 3 Stunden unermüdlich mit großem Einsatz und Freude und bei bester Stimmung im Einsatz. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken – Ihr wart wieder spitze !!!!!! Auch den Sanitätern vom DRK Danke, die kleinere Wehwehchen sofort behandeln konnten, und natürlich den Läufern, die geduldig warteten und zur guten Stimmung beitrugen.

Wir sehen uns hoffentlich alle am 22.10.2017 zum 19. Dresden Marathon wieder !

Irmtraud Bölter.  Dresden Marathon e.V.



Zum Auftakt des 18. Piepenbrock Dresden Marathons wurde am 22.10.2016 im gewohnten angenehmen Rahmen des Maritim Hotels unsere Benefizveranstaltung zur Förderung von Lauftalenten wiederum ein interessantes Gremium zum Thema- Laufsport in Dresden! Alle Anwesenden, Athleten, Sponsoren, Vereinsmitglieder, Laufveteranen, Trainer und Laufsportveranstalter konnten sich zur Situation und zur Entwicklung der Dresdner Laufszene einbringen.

  • Liemesrun 2016
  • Liemesrun 2016
  • Liemesrun 2016

Katja Hermann, als Repräsentantin einer hoffnungsvollen Trainingsgruppe, sprach zur Verwendung der Spende aus dem vergangenen Jahr. Trainingslager und Wettkampfbeteiligungen im In- und Ausland wurden über die Spenden abgesichert. Sehr gute Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften sind auch ein Ergebnis unsres Einsatzes. Der Sieg von Oliver Rehn im Zehntelmarathon am Tag darauf bestätigt uns und die Arbeit der Trainingsgruppe.

Auch in diesem Jahr konnten Katja Hermann

1.200,- €

übergeben werden.

Für diese tolle Spendenaktion bedanken wir uns ganz herzlich! Besonderer Dank gilt der Ostsächsischen Sparkasse, die durch Herrn Klemmer vertreten war und Herrn Bacher, Direktor des Maritim Hotels, der diese Veranstaltung ermöglicht.

Mein Dank auch unseren Vereinsmitgliedern, die einen nicht unerheblichen Beitrag zu der Spende beigetragen haben.

Gerald Henzel
Vorsitzender d. Dresden Marathon e. V.



Vom 08. – 16. Oktober 2016 war Hartmut zu Fuß und mit dem Rad über 758km von Posznan nach Vilnius unterwegs.  Dabei ist er pro Tag 20-30 km gelaufen und 40-50 km mit dem Fahrrad gefahren.

 

  • 14483512_2128912050668096_692865554_n
  • karte
  • img_0013
  • img_0207
  • OLYMPUS DIGITAL CAMERA
  • OLYMPUS DIGITAL CAMERA
  • OLYMPUS DIGITAL CAMERA
  • img_0017

Was er in den 8Tagen erlebt hat erzählt er in seinem Laufbericht auf seiner Webseite www.hartmut-kohn.de



Nach dem gelungenen 18. Piepenbrock Dresden Marathon haben vielleicht einige Vereinsmitglieder Lust bekommen, an einem der größten Marathon Europas teilzunehmen.

Als neuer Randberliner kann ich da Tipps und Hinweise geben, nachdem ich die letzten beiden Jahre teilgenommen habe. Um als Läufer, der nicht zur Elite gehört und auch noch keine 10 Teilnahmen vorweisen kann, am Marathon teilzunehmen, muss man sich dem Losverfahren stellen. Die Anmeldefrist für das Losverfahren endet bereits am 2.11.16. Bis zum Jahresende wird der Organisationsbeitrag von 108 € abgebucht, wenn man im Losverfahren für eine Teilnahme berechtigt wird.

Obwohl der Trubel nicht jedermanns Sache ist, ist es trotzdem ein tolles Erlebnis. Auch als relativ langsamer Läufer hat auch noch nach viel Stunden viel Gleichgesinnte beim Zielleinlauf um sich herum. Ich würde mich freuen, wenn ich nicht der einzige Vertreter unseres Vereines bleibe.



der Dresden Marathonverein lädt am 16.Oktober 2016 10Uhr ein zu einem privaten Lauftreff am Maritim Hotel & Internationales Congress Center Dresden. Wir laufen OHNE Zeitvorgabe die ERSTE Runde (21km) oder auch die 10km Runde der Piepenbrock Dresden Marathon-Strecke. Die Strecke ist NICHT gesperrt, wir laufen auf Fußwegen und beachten den Straßenverkehr (Ampeln).

Die Firma CEP wird mit einem Präsentationsstand da sein und euch beim Testen ihrer Produkte beraten.

DD Marathon erste Runde

Treff: 16.Oktober 2016 10Uhr Maritim Hotel & Internationales Congress Center Dresden
Ziel: Maritim Hotel & Internationales Congress Center Dresden



Am 08.Oktober 2016 fährt Hartmut nach Posznan. Von dort geht es zu Fuß und mit dem Rad über 750km nach Vilnius.  Dabei will er pro Tag 20-30 km laufen und 40-50 km mit dem Fahrrad fahren.

Im DNN-Beitrag vom 13.September schreibt er über die Hintergründe und seine Motivation zu dieser Herausforderung. Wie er die Strecke meistert könnt ihr in Echtzeit auf Racemap beobachten.



Neben dem Laufen bin ich auch Triathlet und startete Ende August beim IronMan70.3 Zell am See über 1,5km Schwimmen, 90km Rad fahren und 21,1km Laufen.

  • 0
  • 4
  • img_0236
  • 5
  • 7
  • img_0272
  • wp_20160827_12_01_04_pro
  • 11
  • 13
  • pp

Wie ich die Hitzeschacht bei 35°C und 1300Höhenmetern überstanden habe, könnt ihr in meinem Bericht auf meiner Webseite nachlesen



Laufen für Kinder die nicht mehr laufen können beim Pesterwitzer Spendenlauf beteiligten sich bei schönem Sommerwetter knapp 800 Läuferinnen und Läufer an den Läufen über drei, fünf und zehn Kilometern. Die Veranstalter hatten einen anspruchsvollen Kurs mit ständig wechselnden Untergrund, Gefällestrecken und Anstiegen ausgewählt.

  • Peszerwitz
  • Flyer Kenny Ricky
  • Kenny Ricky
  • Laufstrecke Pesterwitz

Selbst  August der Starke erschien „um Laufen zu lassen“. Er startete die Läufe und ehrte die Sieger und Platzierten. An der Strecke halfen zahlreiche Streckenposten und eine Erfrischungsstelle dafür, dass jeder das Ziel erreichen konnte.

Über 6.000 Euro Spenden sind beim ersten Pesterwitzer Spendenlauf zusammengekommen.

Unsere Vereinsmitglieder Reiner und Ursula Mehlhorn mit Tochter Anne, Wolfgang Preuße, Hartmut Kohn und Frank Fiedler ließen es sich nicht nehmen für einen guten Zweck zu laufen.

Ausführlich  berichtete das Sachsen Fernsehen über das Event.



Für alle, die gern mal einen Berglauf absolvieren und eventuell einen Kurzurlaub darumherum planen, hier unsere zwei Vorschläge:

Etwas weiter entfernt und auch etwas heftiger ist der Montafon Arlberg Marathon (
http://www.montafon-arlberg-marathon.com/).
Er findet statt – wie der Name sagt – in St. Anton am Arlberg – einer der bekanntesten Skiregionen Österreichs, am ersten Juliwochenende (2017 am 01.07). Übernachtungen bekommt man um diese Zeit hier ausreichend und sogar recht preiswert. Allerdings muss man sich gut überlegen, wo man übernachten möchte, denn es gibt logistische Herausforderungen. Der Veranstalter bietet drei Strecken an: Marathon mit 1.600 Höhenmetern, einen 33 km Trail mit 1.190 Höhenmetern und  einen Einsteiger -16 km -Lauf mit nur 600 HM sowie einen Schülerlauf. Während sich Ralf für die 33 km entschied, kamen für mich nur die 16 km in Frage. Die logistische Herausforderung entstand durch den Startpunkt des Marathons und der 33 km in dem idyllischen Bergdorf Silbertal, welches aber 90 Autokilometer von St. Anton entfernt liegt. Die anderen Starts sowie der Zielpunkt sind im Zentrum von St. Anton. Wir sind am Tag vor dem Lauf angereist und nichts im Ort lies darauf schließen, dass hier am nächsten Tag ein Berglaufevent stattfinden sollte. Erst als wir auf unserer Erkundungspirsch durch die Umhebung am Stadtbad vorbeikamen, sahen wir an der Sport- und Badewelt-Halle eine Ankündigung für die Abholung der Startunterlagen für die in St. Anton startenden Strecken. Startunterlagen für die längeren Strecken und Pastaparty gab es in Silbertal, so dass wir auf die Party verzichtete, denn fast 180 km Autofahrt dafür waren uns zuviel.

  • 2819ce1e78
  • 4a1e4b8571
  • afa086e503


Die Info über Abfahrtsort und – zeit für die Shuttelbusse, welche die Marathonstarter am Lauftag nach Silbertal brachten, erfuhren wir auf Nachfrage. Das klappte dann aber perfekt, am Wettkampftag fuhren um 7:15 ab Bahnhof ausreichend Busse, um die Langstreckler zu ihrem Startpunkt zu bringen.


Die 16 km starteten entspannt um 10 Uhr. Wetter war angenehm warm, aber die Regentage zuvor hatten die Laufstrecke in Mitleidenschaft gezogen – besonders auf den langen Distanzen. Hier ging es oft über Stock und Stein, auf schmalen Bergpfanden steil rauf und runter.
Die kurze Strecke  wurde meist auf breiten Wald- bzw. Forstwegen gelaufen, nur zweimal wurde der Pfad trailmäßig schmal und steil. Da war man froh, dass es nicht so viele Teilnehmer gab und diese sich auf der Strecke gut verteilten. Es gab sehr schöne Ausblicke; Markierung und Verpflegung waren in Ordnung. Meine Form war es nicht, daher nahm ich mir die Vorrede des Veranstalters vor dem Start zu Herzen und  genoss die Umgebung. Auch Ralf war nicht restlos glücklich, seine Strecke war wohl länger als 33 km und oft sehr morastig. Im Ziel waren trotzdem alle happy, der Veranstalter hatte einen neuen Teilnehmerrekord. Insgesamt ein sehr schöner, sportlicher und familiärer Wettkampf, ohne viel Lärm und “Zirkus” in phantastischer Landschaft.

Wer nicht so weit fahren will und einen lieblicheren Berglauf möchte, dem empfehle ich den Ottonenlauf am ersten Augustwochenende im Harz (http://www.ottonenlauf.info/). Man kann sich den Supermarathon mit 69 km von Stiege nach Quedlinburg antun, es gibt aber auch hier einen Marathon (45 km ) und einen Halben mit 26 km.  Der Veranstalter zeigt zwar ein Höhenprofil für die lange Stecke aber keine aufgerechneten Höhenmeter (auch sonst sind die Infos der Website eher spärlich). Wer jedoch den Harz ein bisschen kennt, weiß, dass es von Stiege nach Quedlinburg tendenziell nur nach unten geht – ein paar Hügel dazwischen ausgenommen.
Ralf und ich entschieden uns für Marathon bzw. Halbmarathon. Auch logistisch nicht einfach: Zielort für alle Strecken ist Quedlinburg, der Marathon startet in Alexisbad und der Halbe in Meisdorf. Da wir in Alexisbad wohnten, fand ich zum Glück einen weiteren Halbmarathonstarter, der mich früh ins Schloss Meisdorf mitnahm – öffentlichen Personenverkehr gibt es auf dieser Route am Wochenende nicht. Auch hier alles sehr intim und familiär. Irgendwelche Plakate oder Vorankündigungen, Hinweise zum Startort – Fehlanzeige. Man fragt jemanden, der auch wie ein Läufer aussieht und der weiß dann, wo die Startnummer ausgegeben werden und sich der Start befindet.

Während die Supermarathonis schon um 7:00 Uhr auf die Strecke gingen, hier übrigens Mario Ulbricht und Ulrike Bartz als bekannte Dresdener mit dabei, starteten die übrigen um 10:00 Uhr. Pünktlich zwei Minuten vorher ging noch einmal ein Regenschauer hernieder- zum Glück der einzige für diesen Tag. Die Witterung war optimal kühl, nur für die Langstreckler auf den letzten 6 km ohne Schatten am Nachmittag etwas anstrengender.
Von der Strecke waren wir begeistert. Es ging ständig rauf und runter, aber stets so moderat, dass man alles erlaufen konnte, keine radikalen Anstiege. Sehr schöne Waldpfade, herrliche Aussichten, durch kleine Ortschaften und mehrfach die Selketalbahn querend. Meine Form war besser als am Arlberg und obwohl die Stecke 10 km länger war, waren wir am Ende weniger K.o.. Und es gab einen Streckenrekord bei den Frauen auf der Supermarathonstrecke.
Neben der schönen Strecke war die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Harzer bemerkenswert. Ob die zusätzlichen Wasserstellen an der Kleingartenanlage, der Hinweis eines Autofahrers an eine Läuferin, die falsch abgebogen ist oder die vielen Helfer an Straßenübergängen, Verpflegungspunkten oder im Ziel – natürlich alles ehrenamtlich und sehr herzlich.

Ich bringe hier keine Informationen über Siegerzeiten oder eigene Laufergebnisse und zwar aus zwei Gründen: erstens sind diese Zeiten aufgrund der verschiedenen Streckenlängen und Höhenmeter ohnehin nicht vergleichbar und zweitens haben sie auch für uns keine große Bedeutung. Die Läufe haben Spaß gemacht, sie waren eine Herausforderung, die wir mit gutem Gefühl absolviert haben. Und natürlich gab es hinterher kräftigen Muskelkater.

Viele Grüße, Heike Lutoschka



Kenny und Ricky, 7 Jahre alt, kommen aus Freital-Pesterwitz sind eineiige Zwillinge, gehen in die zweite Klasse und spielen leidenshaftlih gern Fußball. Beide benötigen dringend Hilfe abseits des Fußballfelds im Kampf gegen die erbliche Stoffwechselkrankheit ALD!

  • Kenny Ricky
  • Flyer Kenny Ricky
  • Laufstrecke Pesterwitz

Der SV Pesterwitz, in dem beide Jungs Fußball spielen, lädt am 13.August zum 1.Pesterwitzer Spendenlauf ein und will damit Spenden sammeln damit in Zukunft diese Krankheit geheilt werden kann.



Den Termin zum 2. 24 Charity Lauf hatte ich schon lange auf dem Schirm, dienstlich klappte es auch. Also ran an die Detail-Planung. Die Frage war: Wieder ein 11er Team oder ein Offenes?

Die meisten meiner Freunde sind Langläufer. Im 11-Freunde Team kann ja theoretisch jeder ca. 2 Std laufen. Zudem hatte ich Ambitionen auf 42 km + X.

Die ersten Bestätigungen zur Teilnahme in meinem Team kamen schnell. So schnell, dass ich bald ein zweites Team aufmachen konnte. Genau wie im letzten Jahr erstellte ich auf Facebook und auf meiner Website einen Lauf-Zeit-Plan. 13654365_1029618330456618_7000178023478472012_nDer Austausch über Facebook und per Email funktionierte einwandfrei, so dass auch dieses logistische Problem gelöst war.

Jetzt ging es ans Spenden sammeln. Die Suche nach Geld-Spendern war nicht so einfach. Davon ließ ich mich nicht unterkriegen. Jedes meiner Team-Mitglieder war bereit einen finanziellen Eigenbetrag zu leisten. Torsten Eggerichs möchte ich hier besonders hervorheben mit insgesamt 335€ Eigen-Spende. Meine anderen Team-Mitglieder leisteten je nach Laufzeit ihren Beitrag. Seit Jahren laufe ich bei verschiedenen Events im Team der SGK Künzel Schmidt & Partner in Heidenau mit. Durch meine Anfragen hierzu konnte ich das Management überzeugen pro 11 Freunde Team 190€ rundenunabhängig zu spenden. Das ist  eine tolle Sache. 13626440_320594954938416_4197805154974547288_nSo kamen meine beiden Teams zu ihrem Namen: Kohn/SGK Künzel Schmidt & Partner 1+2. Torsten Eggerichs stellte privat für beide Teams je einen Pavillon zur Verfügung. Die Feldschlösschen Brauerei übernahm die Getränke Versorgung mit Radler und Bier. Mein Arbeitgeber, das Restaurant Kahnaletto stellte mir ein paar Flaschen Motivations-Prosecco zur Verfügung. Im Rewe-Markt in Klotzsche kauften Torsten und ich Wasser und Apfelschorle ein.

So ausgestattet ging es am Nachmittag in den Sportpark Ostra. Nachdem wir den Team- Bereich aufgebaut hatten, kamen auch schon die ersten Läufer zum geplanten Team- Foto an. 13600226_1029109823840802_4265193750063324982_nDanach ging direkt der Charity Lauf los.

Leonie eröffnete für das Team Kohn/SGK Künzel Schmidt & Partner 2. Anne Lux ging für mein erstes Team in das Rennen. Für mich war noch Zeit zum Ausruhen. Torsten hielt als Roadie an der Strecke die Stellung. Durch die ganze Aufregung kam ich nicht zum Schlafen.

Gegen 23.00 Uhr machte ich mich dann so langsam bereit zum Nachtlauf.
Noch schnell was gegessen, Wechselsachen und Eigenverpflegung zum Torsten an die Strecke gebracht. Um 0.04 Uhr löste ich Uwe Weist ab.

Nun ging es für mich mit der Musik von Radio Dresden in die Nacht. Für das Team Kohn/SGK 1 ging Thomas Spannaus ins Rennen für 3 Std. PT, Team Mitglied und Freund Reiner Mehlhorn hatte mir zu einem moderaten Tempo geraten. Die ersten 2-3 Stunden lief es super. Dann schlug die innere Uhr gnadenlos zu.13614968_320594971605081_3512268580249735286_n

Mein Team 1 wechselte in der vereinbarten Zeitplan-Reihenfolge. Neidisch war ich schon auf deren hohes Tempo… Anstecken durfte ich mich aber nicht lassen.

Um 3.00 Uhr stieg für das Team 1 Heiko Heinchen ins Rennen. Ich dagegen zog weiter meine Runden. Musik kam weiter von Radio Dresden. Ulf Kűhne, einer der Einzelstarter absolvierte fleißig seine Runden. Ebenso Susanne Weiher lief beeindruckend in den Morgen. Mal im Gehmodus, mal als Tempomacher. Torsten reichte mir Gel ‘s von GU oder Wasser oder Kuchen.

Um 6.00 Uhr legte ich auf Anraten von Kerstin Licht-Schwieck eine kurze Pause ein. Nach einem 30 minütigen Power-Schlaf ging es für mich weiter. Die aufgehende Sonne zeigte meinem Körper einen neuen Tag an, die innere Uhr gab neue Energie frei. Einen Teil wurde ich bei Tante Dixi gleich wieder los.

6.30 Uhr hieß für mich nur noch 2.5 Std bis Leonie. Hurra! Man war das ein Ziel. So verging meine Rundenzeit.

13615484_320595331605045_1049841037614138224_nMeine schweren Outdoor Schuhe tauschte ich gegen ein paar schnelle, leichte Flitzer. Pünktlich wie ein Kahnaletto-Koch war Töchterchen Leonie um 8.45 Uhr da. Eine ganze Stunde wollte sie dann doch nicht laufen. So wechselten wir uns bis kurz vor halb zehn nach jeder Runde ab. Meine Müdigkeit war weg. Tochter und Laufmotivator Leonie gab mir neuen Elan. Ronny Arnold vom Team Laufszene Sachsen & Radio Dresden staunte über meinen Turbo nicht schlecht.

Nach Leonie kam Roy Streicher zu mir auf die Strecke. Bis 10.00 Uhr sprinteten wir im Wechsel über die Tartanbahn. Um 10.00 Uhr gab ich den symbolischen Staffelstab an Beatrice Baumann weiter.

Für mich war das Rennen vorbei. Erstmal. Ob ich in der letzten halben Stunde des Tages noch einmal einsteigen würde. Das wollte ich erst später entscheiden… Ich legte mich für 30 Minuten Turboschlaf aufs Ohr. Danach trieb mich die Kapitänsbinde an die Strecke.

Da liefen sie, die Charity Läufer. In meinen beiden Teams wurde  abgesprochen und regelmäßig  gewechselt. Jens Matthias, der schnellste Steuerberater von Deutschland auf der Marathondistanz, holte für mein zweites Team ein paar zusätzliche Runden raus. Helfer Torsten hatte auch hier ein wachsames Auge.13606994_1719614001627416_6160880302850507551_n

Ich tankte derweilen Kohlenhydrate, verpackt in einem leckeren glutenfreien ,nussfreien Kuchen. Gebacken von Kerstin Licht-Schwieck. Ich gönnte mir noch diese und jene ruhige Minute. Der Countdown für 18.30 Uhr lief so langsam an. Das machte jedoch noch einen Besuch bei No Hei von der Praxis Heidenbluth erforderlich.

Frisch massiert ging es in den Nachmittag. Mein PT Reiner Mehlhorn lief auch seine Stunde in hohem Tempo. Alle fieberten den letzten Power-Runden entgegen. Die Spannung und die Bereitschaft zum Charity Ziel des Events beizutragen stieg.

13600027_1253066708052014_3168234268260765052_nUm 18.30 Uhr setzte das große Sprinten ein. Für das zweite Team Kohn/SGK griffen Felix Herzog, Roy Streicher, Dennis Wobst, Uwe Weist, Leonie Kohn und ich ein. Bei Leonie machte sich das wöchentliche Training beim DSC bezahlt.

Ich hatte bis dato 159 Runden zurückgelegt. Durch die tolle Atmosphäre vor Ort und meines Ultralauf-Training kam ich nochmal 1A zurück. Besonders die Läufer in den blauen T-Shirts spornten mich an. Manchmal konnte ich sogar eine halbe Runde deren Turbo-Tempo mithalten.

Die letzten 3 Minuten brachen heran. Denis Wobst trat an und lies mir noch etwas über 1:45 Min übrig. Für mich war klar letzte Runde für Team 2. So ein Läufer in Blau zog mich aber in 1:30 Min über die 400m. Da freute sich Leonie, denn nun durfte sie die letzte Runde für das Team  laufen.13599898_321231394874772_7797091179430191818_n

Gewonnen hat beim 11 Freunde Team das Team Kohn/SGK Künzel Schmidt & Partner 1 mit Annette Nollau, Swen Smigaj, Simone + Heiko Heichen, Sebastian Schliwa, Bernd Mizera, Reiner Mehlhorn, Kerstin Licht-Schwieck, Thomas Spannaus, Daniela Dilling und Torsten Eggerichs. Dicht gefolgt vom zweiten Team der SGK.

Nach der Siegerehrung und dem Team Foto ging es auf die Heimreise.

Zu Hause war dann das Rennen nach dem Verzehr von 450g  Hackepeter endgültig vorbei. Direkt auf der Couch bin ich eingeschlafen.

Danken möchte allen Helfern und Sponsoren die so zum Gelingen des Charityzieles und zum Erfolg meiner Teams beigetragen haben:
SGK in Heidenau, GU, der Feldschlösschen Brauerei, meinem Küchenchef Uwe für die Freistellung, Reiner Mehlhorn für die Trainingspläne, Torsten Eggerichs für seine Arbeit im Vorfeld, als Supporter vor Ort und für sein Equipment, und und…

2017 möchte ich mit 3 Teams antreten. Interessenten können sich schon jetzt bei mir melden.

m.kohn@hotmail.de

Vom 8.10.16 bis 14.10.16 laufe und radle ich von Poznan nach Vilnius. Begleiten wird mich mein Schulfreund und Freund Swen , mit seinem Wohnmobil. Dazu werden noch Unterstützer gesucht.

Vom 17.2-19.2.17 wird der Ultralauf 5.0 ” Auf den Spuren der Wettiner” von Wettin nach Dresden stattfinden.



Was zuvor als persönliches Pech schien, erweist sich letztlich als Glück. Denn eigentlich ist alles ganz anders geplant, als ich beim Frostwiesenlauf im Spreewald vom Run & Bike-Marathon an den Lausitzer Seen erfahre. Ich finde den Wettkampf ganz spannend. Ein Freund aus Cottbus sagt kurzentschlossen zu, dass wir als Duo in Großräschen bei Senftenberg starten. Also ist alles perfekt für den Wettkampf beim Lausitzer Seenland 100 am 9. Juli.

Doch vier Wochen vorm Start der Tiefschlag. Mein Freund hat sich das Bein verzerrt. Also ist guter Rat teuer. Mein Sohn Sebastian hat sich bereits mit seinem Freund René für den Wettkampf angemeldet. Also fällt er als Partner aus. Ich frage Kollegen und Freunde. Doch keiner hat Zeit. letztlich kommt die Rettung mit einem Anruf bei Dietrich Ewers.  Der fragt unser Vereinsmitglied Mario Schneider. Noch am gleichen Tag die erlösende Mail – er  macht mit und freut sich schon darauf. Der Wettkampf ist gerettet.

Also geht es am 9. Juli mit den Rädern auf dem Dach nach Großräschen. Für uns Läufer eine ungewöhnliche Sache. Eins ist klar: Einer muss laufen, der andere radeln. Doch wie oft und nach wie vielen Kilometern wechseln wir? Diese und viele andere Fragen bewegen uns, als es nachmittags um fünf los geht. Mit einem scharfen Start am neuen Großräschener Hafen beginnt es ganz flott.  Nach einem Stück fragen wir ein Paar, ob wie oft sie denn wechseln. „Jeden Kilometer“, sagt die Frau, die schnell weiter hastet. Wir nehmen uns vor, alle zwei bis drei Kilometer zu übergeben.

Nach dem scharfen Start bin ich froh, als ich mich erstmals auf Fahrrad schwingen kann und mich dann doch etwas erholen kann. Die Strecke ist toll. Zwischen den Bäumen glitzert der Sedlitzer See in der Abendsonne, während mein schneller Teamkollege Mario mit bis zu 15 km/h so manchen Läufer hinter sich lässt. Die nächsten zwei Kilometer sind vorbei. „Hinter der Kurve wechseln wir“, ruft mir Mario zu. Runter vom Rad, das sich Mario schnappt – und  weiter  geht’s. „Zwölf km/h, wir liegen gut“, berichtet Mario, der die Zeit genau im Blick hat. Mitunter wird es auf dem waldgesäumten Radweg eng, wenn ein Duo Seit‘ an Seit‘ radelt und läuft. Doch die Fahrradklingel bahnt uns schnell den Weg.

  • Gespannt sind Mario und Peter vor dem Start im neuen Großräschener Hafen
  • Glücklich im Ziel. In knapp dreieinhalb Stunden haben wir den Run & Bike-Marathon gemeistert
  • Nach knapp vier Stunden sind alle glücklich im Ziel. René und Peters Sohn Sebastian (von links) haben es nun auch geschafft
Bild1: Gespannt sind Mario und Peter vor dem Start im neuen Großräschener Hafen.
Bild2: Glücklich im Ziel. In knapp dreieinhalb Stunden haben wir den Run & Bike-Marathon gemeistert.
Bild3: Nach knapp vier Stunden sind alle glücklich im Ziel. René und Peters Sohn Sebastian (von links) haben es nun auch geschafft.

18 Kilometer, nicht mehr weit bis zum Wendepunkt am Geierswalder See. Das Spitzen-Duo kommt uns schon entgegen. Leicht bergauf, dann wieder bergab. Der Weg schlängelt sich durch die Lausitzer Heidelandschaft am ehemaligen Tagebau-Gebiet. Der Wendepunkt ist in Sicht. Danach der nächste Wechsel. Und so geht es munter weiter.  Nach gut 23 Kilometern kommen uns mein Sohn Sebastian und sein Lauffreund entgegen. „Los, macht hin“, feuern wir sie an. Die Sonne steht schon tief, als wir die nächste Getränkestation erreichen. Salzbrezeln sind gut, rät Mario, der sich nach einigen kräftigen Schlucken wieder das Fahrrad schnappt.  Und so geht es Kilometer für Kilometer weiter.

Plötzlich wird es auf dem Radweg turbulenter. Die laufenden und radelnden Halbmarathonis kommen uns entgegen, die zwei Stunden später gestartet sind. Jetzt ist es nicht mehr weit. „Die drei Stunden dreißig schaffen wir locker“, macht Mario Mut.  Die Strecke spüre ich jetzt doch in den Beinen, auch Mario macht der Rücken zu schaffen. Nur noch anderthalb Kilometer. „Komm Mario, jetzt musst Du noch mal ran“, sage ich. Schließlich ist er der Schnellere in unserem Läufer-Duo. Wir liegen gut in der Zeit. Der Kreisverkehr am Großräschener Hafen kommt in Sicht, kurz danach die Zielgerade. Mit federnden Schritten spurtet Mario nach 3:38:32 Stunden durchs Ziel und reißt die Arme nach oben. Es ist geschafft. Kurz danach liegen wir uns jubelnd in den Armen. Genau eine halbe Stunde später folgt unser zweites Dresdner Run & Bike-Duo meines Sohnes.  Unser Glück ist perfekt. Ein tolles Erlebnis. Das machen wir auf jeden Fall wieder. So unser erstes Fazit, als wir nach Einbruch der Dunkelheit auf der Autobahn nach Hause fahren.



Am 8.7.16 um 19.00 Uhr startet im Sportpark Ostragehege Dresden zum zweiten Mal der  24 h Charity Lauf Dresden der Laufszene Sachsen.

Hartmut Kohn, der fliegende Koch vom Restaurant Kahnaletto, tritt in diesem Jahr mit 2 Teams an.

Im letzten Jahr konnte Marathon- und Ultramarathonläufer Hartmut Kohn verletzungsbedingt selbst nicht teilnehmen.

Das 11-Freunde-Team Kohn gewann in seiner Klasse und möchte den Erfolg für den guten Zweck wiederholen.

Dieses Jahr gibt es zusätzlich das Team Kohn 2 als offenes Team mit Hartmut als Hauptläufer.
Hier stehen daher die genauen Teilnehmer noch nicht endgültig fest. Laufwillige können sich unter m.kohn@hotmail.de gern noch melden.

Jeder bestimmt seine Rundenanzahl selbst. Das Tempo spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es geht ausschließlich um den Spaß am Laufen, der Teilnahme und die Unterstützung des Charity Zieles der Laufszene Sachsen.

Für sein Team konnte Ultraläufer Kohn schon einen Überraschungsgast gewinnen. Den Namen möchte er jedoch erst am Lauftag bekannt gegeben.
Nur so viel vorab, der Stammbaum des Ü-Gastes reicht weit in die deutsche Geschichte zurück und zeigt anschaulich die Entwicklung von historischen, rheinischen und sagenumwobenen Bösewichten zum Guten.

Marathoni Kohn ist schon im Parkhaus der Uniklinik einen Marathon für den guten Zweck gelaufen. Nach der regulären Marathondistanz war da aber das Ziel erreicht.

Im Sportpark Ostragehege möchten Kohn und seine Freunde natürlich mehr laufen.

Jede Runde auf der 400m-Bahn dient dem Charityziel. Pro gelaufener Runde geht so ein Betrag in den Spendentopf. Den Betrag zahlen Kohn und seine Mitstreiter aus eigener Tasche. Verhandlungen mit Runden-Sponsoren stehen noch aus.

Kontakt zum Teamkapitän Hartmut Kohn über www.hartmut-kohn.de > 24 Std Lauf <oder am Lauftag im Eventbereich.

Trainiert wird Hartmut Kohn von Reiner Mehlhorn.



Ultrabalaton

Nun hat dieses Jahr die zweite Reise von Läufern aus Dresden, Berlin und Umgebung zum Ultrabalaton stattgefunden. Während voriges Jahr “nur” zwei 6er Teams von uns am Ultrabalaton starteten, waren es dieses Jahr schon drei.

  • IMG_2006
  • IMG_2045
  • IMG_2056
  • IMG_1967
  • IMG_1963
  • IMG_2037
  • IMG_2034
  • IMG_2000

Ich kann kurz berichten, dass wir die 10 Tage ohne Vorkomnisse aber mit vielen Erlebnissen “überstanden” haben und alle gesund zurückgekehrt sind. Jeder Läufer ist in der Woche zwischen 60 und 100 km gelaufen und manchmal ins Schwitzen gekommen. Wir haben u.a. eine Runde um den größten Binnensee Mitteleuropas gedreht und auch zum höchsten Bergspitze Ungarns (1014 m) hochgelaufen und Städte besucht, die wir bereits während unserer Laufreise nach Skopje (2012) tangiert haben.

Ich “habe keine andere Wahl”, als die Reise auch im nächsten Jahr zu organisieren. Dies mache ich gern und freut mich, dass die meisten, die dabei waren, sich die Strapazen auch im nächten Jahr antun wollen. Natürlich bestand die Reise nicht nur aus Laufen. Wir hatten ausreichend Zeit gehabt, Gasstätten zu besuchen, im Freien zu picknicken und paar schöne Städte Ungarns anzusehen.



Am 5.6. war es endlich wieder soweit.
Meine Heimatstadt rief zum Europamarathon.

Während meine Familie noch schlief> im Hotel Oma/Opa, machte ich mich auf zum Start beim Europamarathon über die Halbmarathondistanz um 9.20 Uhr.

Die Strassensperrungen  wollte ich zu dem noch umfahren.

Auto in der Altstadt geparkt. Verbotsschilder konnte ich keine entdecken….

Dann ab ins Org.Büro meine Startnummer abholen. Das ging fix von Statten.

Um den Rücken und die Beine schön locker zu bekommen, ein paar dementsprechende Übungen gemacht.

Danach gab ich sämtliches Gepäck, Technik(Handy,Polaruhr) sogar meinen Laufrucksack ab.

So war ich frei für den HM in Görlitz.

Reiner Mehlhorn mein Trainer gab mir auf den Weg mit -als weitere Vorbereitung für den Schlosstriathlon – die erste Hälfte locker zu laufen. Und erst in der zweiten Hälfte Wettkampftempo einzulegen.

Vorher bin ich nochmal zum Parkplatz meines Autos gerannt. Dabei sah ich eine Politesse rumgehen.
Mist ich hatte ein kleines Briefchen dran.

Die Dame habe ich darauf angesprochen.
Sie meinte nur Anwohnerparkzone….
Ja. Sie erschien mir ganz nett. ..

Um die 15€ zu sparen, redete ich mit ihr über Sport. Was sonst?.
Laufen war nicht ihr Hobby, nur Inliner und Volleyball.

  • IMG_20160605_125546
  • IMG_20160605_075318_1
  • IMG_20160605_080942

Dann meine Frage: Können Sie nicht ein Auge zudrücken? Mh war ihre Antwort und welches mein Auto wäre.
Na,mal sehen> ob sie Wort hält.

9.20 Uhr Start.

Deshalb bin ich diesmal von ganz hinten gestartet.
War eine coole Erfahrung,ohne Stress loszulaufen.

Die ersten 5-6 km fielen so fast von alleine.

Mein Frühstück wollte dann wieder raus. Die herrliche Landschaft bot dafür genug Platz.

In Schlauroth hielt ich kurz inne, denn hier war ich 2015 mit einem Handbiker kollidiert.
Diesmal waren diese durch und es ging ruhig weiter.

Ab km 10 erhöhte ich dann langsam mein Tempo.

Von den unnötigen Strassenseitenwechseln vieler Läufer lies ich mich nicht anstecken.
Kannte ich doch die Strecke und wusste wo es Sinn macht und wo nicht die Seite zu wechseln.

Ab km 11 in der näheren Umgebung meiner Kindheit dann endlich Wettkampftempo.
In Kunnerwitz ging es bergab. Das Rennen machte hier so richtig Spass.

Ebenso das Überholen.

An der Kreuzung zur B99 standen -wie auch an anderen Kreuzungen- Polizei und Streckenposten.

Dann war ich auch schon im letzten Drittel des Tages.

Die Zittauer Strasse machte richtig Spass.
Der Weinberg (heisst nur noch so) war auch bald bezwungen.

Ein Läufer vor mir wurde von einem RTW des ASB abgeholt. Die Hitze des Tages forderte ihr erstes Opfer.

Von der Goethestraße über das Blockhaus ging es in Richtung Grenzübergang Stadtbrücke . Die lies ich zunächst rechts liegen.

Ein Schüler der die 5km Strecke lief, sorgte für weiteren Power. Denn diesen nutzte ich nun als Tempohasen.

Seinem enormen Tempo konnte ich kaum folgen. Aber ich blieb dran.

Dann endlich das “Noch” 195m Schild. Hier setzte der Schüler (Fan von Jame Nr.10) zum Schluss Sprint an. Okay und tschüss dachte ich mir.

Aber gefühlte 25 Meter vor dem Ziel könnte ich ihn doch noch überholen.

Leider war er im Zielbereich zu schnell weg. So konnte ich mich für das Ziehen nicht bedanken.

01:50…Std zeigte die Uhr für mich heute an.
12. Platz Ak 45; 90. Platz insgesamt .

Darüber war ich ganz glücklich.

Doch der Läufergott sah das etwas anders…
Das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Mein weiterer Plan war Urkunde abholen, Massage und Mittagessen im Hotel Oma/Opa…

Auf diesem Weg sprach mich plötzlich meine Mausi an :” Wo ist denn unsere Tochter Leonie…?” .

Von der Zeit her,müsste sie fast zeitgleich mit mir angekommen sein…

Okay,dann hole ich Ihre Urkunde gleich mit ab.

Aber es gab keine Urkunde für Leonie.
Meine Gedanken begannen langsam an zu arbeiten.

In der Warteschlange zur Massage holte mich meine große Tochter Linda ab, mit den Worten”Leonie liegt verletzt an der Stadtbrücke…”

Da war ich nun plums am Boden…
Zum Traurig sein blieb keine Zeit.

Denn die Läuferin Heike vom Klinikum Gőrlitz wollte uns zu Leonie führen.

Heike gab ihre kleine Tochter meiner Frau an die Hand. Dann rannten wir zwei los.
Einige dachten Hartmut bekommt mal wieder nicht genug. Diesmal war es aber unfreiwillig.

Am Punkt in polnischen Teil von Görlitz angekommen,war Leonie weg.
Nur wo ?
Die Streckenposten sprachen kein deutsch oder englisch.

Der nächste mobile Posten vom polnischen Strassendienst sprach auch nur seine Landessprache …

Läuferin Heike kannte den Weg zum Krankenhaus in Zgorzelec…

Zum Glück rief mich da Linda an und teilte mir mit,das Leonie im Erste Hilfe Zelt im Zielbereich in Görlitz liegt.

Heike und ich liefen nun wieder zurück.

Angekommen im Zelt,habe ich erstmal Leonie in den Arm genommen.
Der Arzt meinte nur: “nix auffälliges,nur zu wenig getrunken… Kein Krankenhaus.”

Vor jedem Start schicke ich immer ein Stossgebet nach oben. Diesmal muss es aber zu leise gewesen sein.

2015 bin ich mit Leonie zusätzlich die 5 km gelaufen, da war nix passiert. Und diesmal…

Meine kleine Tochter wollte noch eine Massage.
Zum Abschalten holte ich mir auch noch eine ab.

Dann ging es zu Oma und Opa.

Das war mein verrücktester HM mit glücklichem Ausgang.

Das man viel Wasser trinken muss, das hat sie nun gelernt. Und das wir das besser kontrollieren sollten.

Hartmut Kohn



13254148_1730401560540785_778319259623933182_n

©Kerstin Siegel

Für mich begann der Rennsteiglauf schon am 20.5.16 um 10.00 Uhr an der Schwimmhalle Freiberger Str.Mit der Abreise vom Bus des Dresdner Laufsportladen in Richtung Eisenach. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir unser Teamhotel am Startort.
Nach dem Bezug der Zimmer > Abholung der Startunterlagen in der City. Nach einem Imbiss lief ich die 10 Minuten zum Hotel zurück. In Ruhe die Laufsachen für den nächsten Tag geordnet. Die Wetterprognose versprach warme Temperaturen. So dass ich mich für Sportzeug kurz entschieden habe. Bei den Schuhen fiel meine Wahl auf den GTX-12 von BROOKS. Nach etwas Fernsehen begann für mich die Nachtruhe um 21.30 Uhr.

Um 3.40 Uhr wachte ich ohne Wecker auf. Ohne Hektik aufgestanden. Da noch Zeit bis zum Frühstück war, machte ich noch ein bisschen Rückenschule. Pünktlich um 4.30 Uhr war dann die Gruppe beim Hotelfrühstück versammelt. Gegen 5.20 Uhr machten wir uns dann auf zum Eisenacher Marktplatz. Die Wechselsachen konnte man in den bereit gestellten,gelben Lkw’s  abgegeben. Dann konnte ich voll in die/meine Läuferwelt abtauchen. Tolle Atmosphäre, sogar ein Hubschrauber umkreiste uns.FB_IMG_1463802239236
IMG_20160521_054152Punkt 6.00 Uhr erfolgte der Startschuss zum 44. Rennsteiglauf. Zuerst ging es durch die City in Richtung Stadtgrenze. Mein Anfangstemo musste ich immer wieder reduzieren. Um nicht zu sehr in die Anfangseurophie zu verfallen. Eine Zielzeit hatte ich bei meinem 2. Wettkampf-Ultra nicht direkt im Visier. Zufrieden und Gesund ankommen das war mir wichtig. Im Wald erwachten dann unerwartet meine Ambitionen als Fotograf. Meist läuft man ja im Tunnel und achtet nur aufs Ankommen. Das wollte ich diesmal vermeiden. So konnte ich diesen und jenen Moment einfangen. Z.b den Läufer in der AK M 77 . Die ersten Anstiege bin ich bewusst gegangen,um Kraft zu sparen.
Kurz vor Kilometer 20 bin ich über eine Wurzel gestolpert. Meine Mitläufer haben mich sofort um mich gekümmert. Aber nichts ist passiert.
Weiter zum nächsten Kilometer-Schild. Die Versorgung an den VP’s funktionierte gut. Die Idee mit den wta-Umwelzonen gefiel mir sehr. So wurde man regelmäßig an sein Umweltgewissen erinnert. 99,9 Prozent der Teilnehmer hielten sich dran,ihren Müll nur den vorgesehenen Umweltzonen zu entsorgen. Die ersten 25,2 km des Tages waren in 2:57:33 Std geschafft.
Nächstes Etappenziel war die 50 Prozent – Marke von 37.5 Km.< Kurz vorher kam ich noch mit Marco Angermann ins Gespräch. Über Facebook kannten wir uns schon lange, so war mal ein persönliches Kennenlernen möglich. So ging es locker weiter zum nächsten Etappenziel die Marathon-Distanz am Rennsteig. Meine Polar-Uhr mit Laufsensor zeigte immer etwas mehr Kilometer an. (Am Ende 79.90 km)FB_IMG_1463812731111
Bis dato lief es sehr gut für mich. Am km 50 dann schrieb ich, es sind nur nur noch “läppische 22,7km”. Dies sollte sich noch rächen. Denn ab hier setze der Kampf ein. Mein Tempo wurde merklich langsamer.
Ab VP Oberhof konnte ich die 1Km Markierungen des HM nutzen. Kurz vorher lies ich mich von einem Trabant in Rennsportoptik fehlleiten. Aber der aufmerksame Streckenposten schickte mich mit einem breiten Grinsen wieder auf die richtige Route. Am Wochenende davor lief ich noch mit Ines Köhler einen Trainings-HM. Da wußte ich ja ,wie gut sie drauf ist. Mein Kopf-Ziel war es,vor ihr anzukommen.
Am VP km 51.3 dann klopfte sie mir ganz entspannt auf die Schulter. Ab da fühlte ich mich gejagt und mein Wettkampf war so richtig gestartet. Ich versuchte mein Tempo etwas zu erhöhen. Bis km 60 gelang es mir auch. Dann zog Ines souverän an einer Bergab-Passage vorbei und ich beschloss sie ziehen zu lassen. Ein kurzes Winke,winke und ich war wieder allein mit meinem Kampf.
FB_IMG_1463832121604Bis zur 65er Km-Marke klappte das Laufen dann noch ganz gut. 8 Std war ich nun schon auf dem Rennsteig unterwegs und ich hatte ja “nur” noch 7,7km vor mir. Das war aber ein richtiges hartes Stück Arbeit. Den höchsten Punkt der Etappe mit 980 üNN hatte ich da auch schon hinter mir. Selbst bei den nun überwiegenden Bergab Passagen konnte ich keine große Fahrt mehr aufnehmen. Der Akku war im Prinzip alle, aber das Notstromaggregat lief noch.
Jetzt begannen die üblichen Rechenspiele. Wann bin ich endlich da. Wie weit ist es noch. Es half alles nichts, ich musste und wollte es noch aus eigener Kraft schaffen bis nach Schmiedeberg. Das 70/71er Km Schild habe ich nicht gesehen. Ich entdeckte zum Glück immer wieder die Schilder vom HM. So auch die 19. Ab hier war mein Akku auch wieder ausreichend regeneriert und ich konnte noch 2 schöne Kilometer aufs Strassen-Parkett legen.
Mein mp3 Player hielt diesmal sehr gut durch. So konnte ich die ganze SM-Zeit Musik hören. Diesaml bin ich bewusst mit Musik gelaufen,um voll von der zivilen Welt abzuschalten. Wald und Natur habe ich trotzdem genießen können.
Nach 9 Std war das Ziel nicht mehr weit und konnte letzte Kräfte mobilisieren. Auf den letzten Metern konnte ich zielmeine Beine zu einem packenden Schlußsprint überreden. Das machte meine Läuferseele versöhnlich. Der Zielgong ertönte für mich nach 09:04:45 Std.

Im Zielbereich führte ich dann noch ein paar Gespräche, bevor ich mich in Richtung Dusche aufmachte. Mein Finisher T-Shirt und meine Urkunde wollte ich natürlich auch noch haben. Beides funktionierte schnell und reibungslos. Nachdem diese Kür erledigt war, konnte ich mich auf den Weg zum Bus-Parkplatz machen.
Direkt nach der Ankunft hatte ich dieses Detail völlig vergessen. Das war Alles weg. Zum Glück erreichte ich meinen PT Reiner Mehlhorn. Er gab mir die nötigen Info’s. So fand ich unkompliziert den Abfahrtsort am Güterbahnhof. Den Dresdner Laufsportbus erreichte ich fast auf die Minute um 17.00 Uhr.
Gepäck verstaut und nach kurzer Wartezeit fuhren wir nach Dresden los. Es war cool, nun einfach dazu sitzen und ganz bequem zurück zufahren.

Kurz vor 21.00 Uhr kamen wir am Sonnabend wieder an der Schwimmhalle Freiberger Str an. Mir hat der Ausflug zum Rennsteiglauf sehr gut gefallen. Das war bestimmt nicht meine letzte Teilnahme beim SM.
Meine Laufzeiten:
25,2 km  02:57:33
37 km     04:21:14
54 km     06:39:01
64 km     07:56:23
Ziel         09:04:45

Nun heißt es für mich, Vorbereitung auf die Rewe-Teamchallenge und den Schlosstriathlon in Moritzburg. Synchron geht die Vorbereitung zum Ultralauf 5.0 “Auf den Spuren der Wettiner” weiter.

Danke sagen möchte ich noch:
Meiner Mausi für die Auszeit an dem Wochenende.
Meinem PT Reiner für die Trainigspläne.
Ute Teuber von ars medica für das Tapen.
Norman Heidenbluth von der gleichnamigen Physiotherapie für den Rehasport vorab.
Der Firma GU für die Ausrüstung mit Gel’s.
Und meinen Kollegen vom Restaurant Kahnaletto für das Verständnis für meinen Sport.

Foto1 ©Kerstin Siegel
Foto2-6 ©Hartmut Kohn



Liebe Mitglieder unseres Dresden Marathon e. V.,

zu unserer ersten Vorstandssitzung nach der Neuwahl am ereignisreichen Salzburgwochenende wurden die Funktionen festgelegt:

Gerald Henzel         Vorsitzender

Dirk Bölter              1. Stellvertreter

Heike Lutoschka     2. Stellvertreter ( Zusammenarbeit mit der Stadt u. Vereinen )

Jens Matthias         Schatzmeister

Thomas Sperling     Schriftführer

Mario Schneider     Assistent des Vorstandes (ohne Stimmrecht)

Wir glauben, mit dieser neuen Zusammensetzung weiterhin ein zuverlässiges und schlagkräftiges Team zu sein, welches mit guten Ideen unseren Verein voranbringt.

Gerald Henzel
Vorsitzender



Eine Woche nach der Teilnahme am Halbmarathon in Salzburg stand schon wieder der nächste Wettkampf auf meinem persönlichen Programm. Dieses Mal ging es bei sonnigem Wetter zum Werbellinsee nördlich von Berlin. Anlässlich des jährliches Frühlingsfestes in der EJB (Europäische Jugend- und Erholungs-Begegnungsstätte in Joachimsthal) findet seit vielen Jahren der Werbellinseelauf statt. Über 28 km geht es rund um den Werbellinsee und für die Älteren unter uns stehen Rundkurse über 12 und 6 km zur Auswahl. Obwohl die Gegend insgesamt sehr flach aussieht, haben alle Distanzen recht kurze Anstiege, die den Anstiegen in der Dresdner Heide nicht nachstehen.

Direkt nach dem Start geht es ständig kurz und heftig bergauf und bergab, um dann nach ca. 6 km hinab zum Seeufer zu laufen. Die zweite Hälfte der 12 km Runde geht dann am flachen Seeufer zurück in Richtung Start. Aber die Freude über den flachen Streckenverlauf währt nicht lange. Auf den letzten 3 km geht es dann nochmals bis ganz nach oben, wieder zurück an den See und dann zum Ziel, welches auf halber Höhe liegt. Hochachtungsvoll bei diesem „Berglauf“ ist das Ergebnis des Ersten über 12 km in der AK 65 mit 57 min nur 7 Minuten hinter dem jungen Sieger.160507_Werbellinsee

Auf jedem Fall ist der Werbellinseelauf in jedem Jahr Anfang Mai eine Reise wert. Die EJB bietet auch umfangreiche Möglichkeiten für Übernachtungen incl. Verpflegung mit einem Rest-Flair aus vergangener Zeit und könnte das Ziel einer unserer nächsten Vereinsfahrten sein.

Peter Fleischer



Eigentlich sollte nach einem “schmerzvollen” München-Marathon 2012 Schluss sein mit dem Marathonlaufen.  Aber dann kam mir doch der Gedanke die lange Anreise nach Salzburg, dazu noch im Olympiajahr, mit einem Vollen zu veredeln.

Mit viel Respekt und dem Willen deutlich sub. 4 Stunden zu laufen standen wir im bunten Läuferfeld des roten Blocks und sangen uns warm. Nationalhymne  für internationales Feld, dann ging es los durch ruhiges städtisches Flair und über die Allee zu Schloss Hellbrunn. Ich ging langsam an und freute mich auf unsere Fotografinnen bei 5 / 26 km. Kurz vor dem Halben kam Axel an mir vorbei, sah locker aus, trotz der kleinen “Sünden” vom Vorabend. Ich genoss die tolle Stimmung im Zielbereich, den Fototermin mit Peter E. – Vorfreude für das Finish in ca. 2 Stunden. Dann kam der vorausgesagte Regen und jenseits der 30 km wartete ich gespannt auf den Mann ” mit dem Hammer”, er kam nicht und das machte mich irgendwie euphorisch. Dafür überholte mich ein als Pumuckel verkleideter Barfußläufer locker und leicht und das unversehrt trotz der steinigen Parkwegepassagen – Respekt!! Mir brannten schon die Füße. Trotzdem konnte ich bis zum Schluss genießen und auf den letzten Kilometern noch etliche Läufer einsammeln. IMG_0075Die Zielgerade war trotz des Regens noch gut gefüllt und in Abklatsch- Stimmung. Endlich die nächste ( 38.) Finishermedaille.  Jens, der Du schon lange im Ziel warst, hattest Recht ” Du schaffst das” ! Und ich habe wieder  Lust bekommen auf mehr, gerne auch auf einen landschaftlich wie städtebaulich reizvollen Marathon wie den in unserer Partnerstadt !

Dirk



Es ist schon zur Tradition geworden und einmal im Jahr trifft sich der Dresdner Marathonverein zu einem gemeinsamen Lauf bei einer der vielen Laufveranstaltungen in Europa. In diesem Jahr trafen wir uns zum Salzburg Marathon und es stand neben dem Laufen auch die turnußmäßige Vorstandswahl auf dem Programm.

Bevor wir uns auf die Laufstrecken begaben, trafen wir uns am Samstag abend zur Mitgliederverammlung. Dabei wurde die Arbeit der letzten 3Jahre ausgewertet und die Vorhaben und Herausforderungen der kommenden Jahre diskutiert und ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Dietmar Hörnig und Peter Fleischer, die aus Altersgründen aus dem Vorstand ausscheiden, wurde für ihre engagierte Arbeit der letzten Jahre gedankt. In den neuen Vorstand wurden

Heike Lutoschka
Gerald Henzel
Dirk Bölter
Jens Mathias
Thomas Sperling

gewählt. Über die Verteilung der Aufgabenbereiche wird in der nächsten Vorstandssitzung entschieden.

Am Sonntag klingelte früh der Wecker und nach dem Frühstück startete eine Gruppe zum 10km Start und der Rest zum Halb- und Marathonstart. Nach den warmen Temperaturen der Vortage, hingen tiefe Wolken in den Bergen und bei Temperaturen um die 10°C war Regen ab Mittag angekündigt. Wenn wir also schnell laufen, könnten wir noch trocken in’s Ziel kommen :-) Die Veranstaltung ist mit knapp 4000 Marathon-, Halbmarathon- und 10km-Läufern sehr familiär und die Strecke schlängelt sich auf einem 21km langen und flachem Kurs rings um Salzburg entlang der Salzach. Die Stimmung an der Strecke ist – bis auf die Stimmungsnester am Hellbrunner Schloß, am 10km Start und in der Salzburger Altstadt – eher zurückhaltend und ruhig. Man kann sich also völlig auf sich selbst und das Laufen konzentrieren :-)

  • 4
  • IMG_0033
  • IMG_0036
  • IMG_0008
  • IMG_0057
  • IMG_0075
  • IMG_0078
  • IMG_0088
  • IMG_0065
  • IMG_0103
  • IMG_0093
  • IMG_0108
  • IMG_0114
  • IMG_0115
  • IMG_0118
  • IMG_0119
  • IMG_0136
  • IMG_0143
  • IMG_0147
  • IMG_0152

… und hier sind unsere Ergebnisse:

Marathon
Jens Matthias 2:58:44h
Dirk Bölter 3:46:04h
Ralf Lutoschka 3:48:18h

Halbmarathon
Mario Schneider 1:35:29h
Reiner Mehlhorn 1:41:00h
Axel Teuber 1:47:33h
Gerald Henzel 1:49:38h
Frank Fiedler 1:51:23h
Ute Teuber 1:57:06h
Heike Lutoschka 1:57:14h
Wolfgang Preuße 1:58:24h
Lazlo Petras 1:59:18h
Birgit Henzel 2:00:45h
Dietrich Ewers 2:05:07h
Dietmar Hörnig 2:05:08h
Peter Hilbert 2:05:30h
Constanze Bauermeister 2:15:59h
Peter Fleischer 2:19:59h

10km
Tanja Westphal 1:13:18h
Cathrin Seehars 1:13.18h
Christine Hasselmeyer 1:19:29h
Ursula Mehlhorn 1:28:33h

weitere Berichte gibt es von
Tanja Westphal
Dirk Bölter
Reiner Mehlhorn



Vor fünf Jahren, als ich zum Dresden Marathon Verein stieß, war ich jedesmal beeindruckt, wenn die Mitglieder bei Vereinsfahrten und anderen Laufevents Ihre unterschiedlichen Strecken absolvierten. Die Freude im Ziel übertrug sich auch auf mich. Die Emotionen konnte man spüren.
Auch bei großen Marathonveranstaltungen, wie Prag, Wien, Berlin, Kopenhagen usw., wo ich mit Peter unseren Dresden Marathon präsentierte, bekam ich im Zielbereich  Gänsehaut, wenn die Läufer hoch emotional das Ziel erreichten.
Vor zwei Jahren dann die Entscheidung. Ich probier es mal und warte auf den Moment, wenn es Spass macht. Mit kurzen Strecken zwischen 4 und 6 km trainierte ich mit und ohne Hund an der Elbe. Nach dem Lauf war ich immer stolz auf mich. Also meldete ich mich zu bisher drei 5 km Läufen an. Emotionen im Ziel Gänsehaut und zwar selbst erzeugt, meine Eigene!
In diesem Jahr stand nun die Vereinsfahrt nach Salzburg an. Oh Gott! Kürzeste Strecke 10 km! Zeit zum Trainieren war noch da. Also Eingecheckt.

Nach zwei Messetagen und gemütlichen Abenden mit den Vereinsmitgliedern, klingelte der Wecker heute 06:20 Uhr. 08:45 Uhr ertönte der Start zum 10 km Lauf. Gemeinsam mit Uschi, Christine und Cathrin liefen wir los. Uschi und Christine liefen ihr eigenes Tempo. Mit Cathrin fand ich ein gemeinsames Tempo. Ein bißchen schnacken hier und happy sein da, vergingen tatsächlich die 10 km. wer hätte es gedacht in 01:11 h, für uns fast wie im Flug.

  • IMG_0033
  • IMG_0036

Als ich Cathrin kennenlernte, waren wir uns eigentlich einig, nie an solchen Veranstaltungen teilnehmen zu wollen. Und nun rannten wir mit einem Grinsen und Gänsehaut in Salzburg über die Ziellinie.

Wer hätte das gedacht!



Mit Runden um die Gartensparte am „Fährgarten Johannstadt“, den es damals so natürlich noch nicht gab, begann 1981 die Geschichte unseres Lauftreffs. Die Strecken wurden später mit wachsenden Leistungsvermögen über die Albertbrücke, das „Blaue Wunder“ und in die Dresdner Heide erweitert und variiert. Unser sonntäglicher Lauf war meistens auf eine längere Strecke ausgelegt und diente zur Vorbereitung von vielen Laufveranstaltungen wie dem Rennsteiglauf, zahlreichen Marathonläufen und  dem gesamten Angebot von Ranglistenläufen.

IMG_9748_1
Die Teilnehmer unseres Sonntagstrainings haben bei manchen Wettkämpfen beachtliche Erfolge erreicht, die während der Läufe entsprechend ausgewertet wurden. Die Gruppe war auch mit und nach der „Wende“ ein fester Bestandteil der Dresdner Laufbewegung. In dieser Gruppe schlugen die Herzen zur Gründung unseres Dresden- Marathon e. V., der
die Geschichte unseres Dresden- Marathons Wirklichkeit werden ließ.

Nach 35 Jahren haben sich die Altersklassen unserer Gründungsmitglieder „schmerzlich“ verändert, aber sie laufen immer noch und sorgen sich um „frisches Blut“! Herzlichen Dank unseren nimmermüden Laufveteranen Dietrich und Dietmar. Die Frauenquote konnten wir nie erreichen, aber Birgit ist immer dabei gewesen.
Wir freuen uns, dass sich unsere Laufgruppe wieder verjüngt, wenn sich das Läuferfeld dadurch auch bei längeren Strecken stärker „auseinanderzieht“.

Wir wünschen uns noch viele Jahre den Termin: Sonntag- 10.00 Uhr – Thomas-Müntzer- Platz !!!



“… der Boston Marathon war für mich ein hochemotionaler Lauf beim weltweit ältesten Marathon, der mir für die nächsten Wochen ein breites Grinsen in’s Gesicht zaubern und unvergesslich bleiben wird …”

13722_10152799612766657_3264165815117904899_n

… das ist Reiner’s Resümee nach seinem Finish beim 120.Boston Marathon am 18.April 2016. Hier findet ihr seinen Bericht



Tolles Wetter und Hauptstadtflair – der Berlin-Halbmarathon am ersten Aprilsonntag war ein schönes Erlebnis. Ich habe zwar bereist schon fünfmal den Berlin-Marathon absolviert, doch bei der halben Distanz bin ich dort das erste Mal an den Start gegangen. Zumindest fast, wie ich im Programmheft entdeckte. Denn der Halbmarathon beruft sich auf die Tradition des Ostberliner Marathons, der über Jahre Friedenslauf hieß. Und dort habe ich als 1989 als 30-Jähriger mit Lauffreunden bereits die 20 Kilometer absolviert, was damals nicht nur in Berlin, sondern auch beim Dresdner Friedenslauf so üblich war.

Am 3. April stehe ich nun mit meinem Sohn Sebastian, der seinen ersten Halbmarathon bestreiten will, auf der Karl-Marx-Allee. Ein munteres Gebrabbel umgibt uns mitten im bunten, internationalen Feld von etwa 30 000 Läufern. Stramme Waden mit der rot-weißen Dänenflagge. Vor uns eine Japanerin und zwei Reihen weiter ein stolzer Italiener in seinem Nationalfarben. Angepeitscht vom Sprecher schwingen wir kurz vorm Start die Arme nach oben, unterstützt von einer Läuferhymne. „Dafür lohnt es sich doch, beim tristen, grauen Märzwetter trainiert zu haben“, denke ich mir. Der Startschuss fällt, die Spitzenläufer machen sich auf den Weg. Erst eine Viertelstunde später geht es dann bei uns los.

„Eine Stadtbesichtigung zu Fuß“, wirbt der Veranstalter SCC Events für den Lauf. So eine Sightseeing-Tour ist er auch. Flott geht es vorbei am Alex. „Dort stand früher der Palast der Republik“, zeige ich auf den Bereich am Spreeufer, wo schon wieder kräftig gebaut wird. Nach zwei Kilometern kommt das Brandenburger Tor in Sicht. Ein schönes Gefühl, dort hindurch zulaufen, wo ich vor zwölf Jahren bei meinem ersten Marathon kurz danach überglücklich ins Ziel kam. Doch bei dieser Runde sind wir erst am Anfang. Vorbei an der Siegessäule geht es immer geradeaus. Eine scharfe Linkskurve am Schloss Charlottenburg, die Hälfte ist fast geschafft.

  • Berlin-Halbmarathon
  • Berlin-Halbmarathon
  • Berlin-Halbmarathon
  • Berlin-Halbmarathon
  • Berlin-Halbmarathon
  • Berlin-Halbmarathon

Auf dem Kudamm legt mein Sohn ein munteres Tempo vor, sodass ich zu tun habe, mitzuhalten. Dennoch greife ich immer wieder zur Kamera und filme, denn von dieser schönen Runde will ich ein Video schneiden. „Soll ich Dich mal fotografieren“, fragt mein Nachbarläufer. „Na klar.“ Der Mann hat Erfahrung. Im Lauf schwenkt er die Canon nach oben, macht tolle Bilder, wie ich später sehe. Ich berichte ihm, dass ich beim Berlin-Marathon schon fünfmal hier gelaufen bin. Doch der Potsdamer hat es schon auf zehnmal gebracht, erzählt er mir. Er hat sogar noch einen Tipp, wie ich beim Berlin-Marathon an einen Startplatz komme. Nämlich über eine Reisebüro. „Da musst Du dann bloß das Hotelzimmer mit nehmen“, erklärt er.

Die Beine werden mittlerweile zwar schon etwas schwerer. Doch eine Samba-Band trommelt unermüdlich am Straßenrand, als die Gedächtniskirche naht. Zahlreiche Zuschauer säumen die Strecke. Es ist zwar nicht ganz, aber fast wie beim Berlin-Marathon, bei dem eine Million Zuschauer uns Läufer anfeuern und auch dadurch die Tour immer wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Vorbei am Potsdamer Platz kommen wir dann wieder nach Ostberlin, laufen eine Viertelstunde später Seite an Seite durchs Ziel – wie sich herausstellt auf die Sekunde genau mit der gleichen Zeit. Im Ziel begrüßt uns mein Schwiegersohn und gratuliert. Berlin ist eben wieder eine Läufer-Reise wert, auch zum Halbmarathon. Für meinen Sohn steht jetzt fest, dass er sich jetzt auch bei anderen Läufen anmeldet.



Es ist schon eine gute Tradition, dass wir zu Beginn eines Laufjahres und der Vorbereitung unseres Marathons gemeinsam mit dem Dresdner Laufsportladen verdiente Dresdner Läufer auszeichnen.  Es sind Läufer, die durch tolle Leistungen in den Altersklassen aber auch durch jahrzehntelange Präsenz in der Dresdner Laufsportszene unseren guten Ruf als Sportstadt mitbegründen.Gerlad Laufsportladen      Foto ©Enrico Lucke

Ute Baldauf (M 3.45.47/AK 55) und Birgit Kretzschmar (HM 1.28.50/AK 50) haben sich dieses Jahr ihre Auszeichnungen mit großartigen Leistungen beim 17. Dresden Marathon redlich verdient. Diedrich Ewers und Bernd Kleider sind seit über 30 Jahren aus der Dresdner Laufbewegung nicht mehr wegzudenken, ihre Leistungen in Wettkämpfen und im ehrenamtlichen Bereich sind Laufgeschichte.

Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin noch viele gute Sportjahre!

Herzlichen Dank sagen wir Lutz Melzer und Peter Eckstein für diese schöne Möglichkeit, verdienten Sportlern Dank zu sagen.

Auf zum 18. Piepenbrock Dresden- Marathon

Gerald Henzel
Vorsitzender Dresden Marathon e. V.



 1936249_965224166901396_674719954270886439_nFoto ©Laufszene

27 Jahre lang hielt Jörg Peter den deutschen Marathonrekord mit 2:08:47h. Erst am 25. Oktober 2015 war Arne Gabius beim Frankfurt Marathon mit 2:08:33h 14Sekunden schneller. Im Rahmen des 26. Dresdner Citylauf Wochenendes wurde der gebürtige Dresdner und Ehrenmitglied des Dresden Marathonvereins für sein sportliches Lebenswerk mit dem “Ehrenpokal des Laufsports” der Laufszene ausgezeichnet.

Sächsische Zeitung am 22.März 2016

Der Internationale Citylauf eröffnet in jedem Jahr die deutsche Straßenlaufsaison und neben mehr als 3000 Läufern standen am 20.März 2916 auch Mitglieder vom Dresden Marathonverein an der Startlinie:
10km:
Dietrich Ewers 56:39 (58:20)
Frank Fiedler 51:40 (53:23)
Laszlo Petrás 48:55 (49:09)
Rainer Striebel 45:45 (47:23
Reiner Mehlhorn als 60Minuten Zeitläufer 59:32 (59:59)
5km:
Hartmut Kohn 20:54 (20:56)



St. Jacobus Kirche in Pesterwitz am letzten Freitag (12.02.2016) morgens 6Uhr – unsere Vereinsmitglieder Hartmut und Reiner starten gemeinsam mit 23Läufern, zu einem Lauf, der sie über 225km an 3Tagen auf dem Jakobsweg bis nach Hof führen sollte. Neben dem Ziel gesund in Hof anzukommen, wollen die Läufer Spenden für die Hofer Behindertenszene e.V.  sammeln, der unter anderem behinderte Sportler betreut, die 2017 bei den in Hof stattfindenden Special Olympics Bayern starten wollen.

3Wie die Geschichte ausging, erfahrt ihr in den Berichten von
Reiner und Hartmut



Mit dem tradtionellen Lauf zum Silvesterlauftreff der Dresdner Laufgemeinde an der Babisnauer Pappel, einem tollen Blick auf das im Tal liegende Dresden und einem heißem Glühwein vom Dresdner Laufsportladen haben wir das (Lauf)Jahr 2015 endgültig verabschiedet.

  • WP_20151231_001
  • WP_20151231_002
  • DSCN6349
  • DSCN6355
  • DSCN6356
  • DSCN6357
  • DSCN6358


Am 15. November 2015 fand in Havanna auf Kuba der traditionelle Marabana-Marathon statt.

Gemäß der Angaben des Veranstalters waren um die 5.000 Läuferinnen und Läufer am Start über die Distanzen 10 km, Halbmarathon und Marathon.

Der Kurs besteht aus 2 Halbmarathon-Runden in der Stadt Havanna mit Start in der Altstadt direkt vor dem Capitol. Nach dem Start um 7 Uhr ging es anfangs geradewegs auf die bekannte Malecon, die Uferstraße Havannas. Nach geschätzten 8 km – eine Streckenkarte mit Kilometerangaben stellt der Veranstalter leider nicht zu Verfügung – erfolgte nach einer Spitzkehre der Schwenk in die Stadt. In der Folge gab es einige Anstiege, welche es in sich hatten und gerade in der zweiten Runde uns Läufer langsam zermürbten.

  • IMAG0748
  • IMG_5623
  • 2 Marabana 15
  • IMG_5683

Lobenswert waren die zahlreichen Getränkestationen aller 2 km, welche bei Temperaturen um die 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit auch freudig erwartet wurden. Neu war für mich, dass es keine Trinkbecher oder Flaschen sondern Wasserbeutel aus Plastik gab. Beim ersten Beutel habe ich zwar beinahe die abgebissene Ecke verschluckt, aber in der Folge war es ganz praktisch den Beutel in der Hand zu haben und bei Bedarf zu öffnen.

In der ersten Runde bin ich zum Großteil mit einem Kubaner, welcher den Halbmarathon bestritt, zusammen gelaufen und wir haben uns gegenseitig gepuscht. So konnte ich die Halbmarathonmarke bei 1:30 h passieren. In der zweiten Runde musste ich dann doch „Federn“ lassen und kam bei 3:15:55 h als 13. der 380 Marathon-Finisher sowie 3. meiner Altersklasse ins Ziel. Die Medaille gab es leider nicht bei Zieleinlauf, sondern bereits bei der Abholung der Startunterlagen. Das war schon etwas gewöhnungsbedürftig. Ebenso, dass der Straßenverkehr in der zweiten Runde teilweise wieder geöffnet war und man im Abgas der nicht mit Katalysator ausgestatteten alten Fahrzeuge rannte. Dahingehend haben die spanischen Organisatoren noch einige Reserven.

Resümee:
Der Marabana bietet sich an, wenn man seinen Marathon mit einem Karibikurlaub verbinden möchte und nicht gerade auf persönliche Bestzeiten aus ist. Übrigens sind die kubanischen Sportler sehr dankbar, wenn man ihnen nach dem Lauf ggf. nicht mehr benötigtes Laufequipment schenkt. Vorsicht aber vor Trittbrettfahrern, welche mit Laufen eigentlich gar nichts am Hut haben und beutelweise Laufschuhe wegschleppen.

Jens Matthias



Die Vorstandsmitglieder des Vereins „Dresden Marathon“ ehren die schnellste sächsische Marathonläuferin Annett Finger mit einer Meißner Vase.

 Annett und Vorstand

Zur Tradition geworden ist die Auszeichnung, die das Sächsische Staatsministerium des Innern unterstützt und jährlich zum Morgenpost Dresden Marathon an die schnellsten sächsischen Läuferinnen und Läufer auf den Strecken 10km, Halbmarathon und Marathon verliehen wird. In diesem Jahr hat die in Dresden wohnende Triathletin Annett Finger auf der Marathonstrecke, mit einer Zeit von 3:01:41 Std., in ihrer Altersklasse den zweiten Platz belegt. Als gebürtige „Sächsin“ erhielt sie die begehrte Meißner Vase vom Vorsitzenden des Marathonvereins überreicht.



Am 23. Oktober 2015 feierte Jörg Peter seinen 60. Geburtstag. Als Ehrenmitglied im Vereins Jörg Peter 60- GeraldDresden Marathon überreicht Gerald Henzel dem Jubilar einen Präsentkorb und wünscht ihm weiterhin sportliches Engagement verbunden mit bester Gesundheit.

Diskussion an diesem Tag war natürlich die forsche Ankündigung des Marathonläufers Arne Gabius den Uralt-Rekord von Jörg Peter, am 14. Februar 1988 in Tokio mit einer Zeit von 2:08:47 Std. aufgestellt, zu unterbieten. Die Meinung von Jörg am Ehrentag „Einmal wird es doch geschehen“.

So ist es dann auch gekommen, denn Arne Gabius war am 25.10.2015 in Frankfurt, nach 27 Jahren mit Zugläufern und großen Pomp, 14 Sekunden schneller als unser Ehrenmitglied Jörg Peter. Trotz der Abgabe des „Deutschen Rekords“ verehren die Mitglieder des Vereins ihr Marathonidol und sind Stolz, so einen erfahrenen Läufer in ihren Reihen zu haben.



Das sind die Mühen der “Ebene” zwischen den MarathonEreignissen. Laszlo, Dietrich und Dirk sammelten wie in den letzten Jahren, auch 2015 aktiv Punkte in der Bezirksrangliste.

  • 11249638_1647721828821323_965255668258794107_n
  • 12002088_1649215655326043_4568012453436843456_n
  • 12027634_1647722888821217_7028100049017539914_n
  • 12047191_1649214701992805_2819061700169696378_n
  • IMG_02761

Die Läufe sind oft landschaftlich reizvoll, wie auch der Mühlbacher Landschaftslauf., haben es aber vom Profil oft in sich. In Mühlbach mussten wir 2 bzw. 3 mal vom Müglitztal ganz hinauf und wieder hinab. Hinterher ist man aber stolz und geschafft. Schön wäre es wenn noch mehr Läufer(innen) unseres Vereines den BRL Läufen einen Besuch abstatten.



Das Wasser der Elbe schmeckt gar nicht so schlecht. Eine Erkenntnis, zu der ich jedoch nicht ganz freiwillig gekommen bin, als ich gestern durch die Elbe schwamm. Klar, freiwillig angemeldet hatte ich mich für den ersten 11811502_867602013324873_6715976028905413216_nDresdner City-Triathlon schon. Nach diesjährigen Marathons in Kapstadt und Leipzig sollte mal eine Abwechslung im Wettkampfplan her. Da kam der vom gebürtigen Dresdner und heutigen Kölner Uwe Jeschke organisierte Triathlon gerade recht. Aber das Wetter kann eben keiner planen.

So stehe ich am Sonntagvormittag, kurz vor elf, inmitten von Neopren-umhüllten Triathleten am Blasewitzer Elbufer. Der Wind pfeift durchs Elbtal. Neben mir ein Dortmunder, der mit seiner Partnerin gerade darüber debattiert, ob er heute Letzter oder Vorletzter wird. Der typische Galgenhumor vorm Wettkampf, den ich auch von vielen Marathon-Starts kenne. Eben Mut machen für die Herausforderung.

Beruhigend, dass auch andere ins Grübeln kommen. „War es wirklich gut, sich für heute anzumelden?“, frage ich mich. Trainiert habe ich schon genug, versuche ich mich zu beruhigen. Doch Zeit für innere Monologe bleibt nicht. 10407792_847284398653479_2821702150934979776_nDenn Veranstalter Jeschke treibt uns gleich hinter dem Blauen Wunder per Megafon in die Elbfluten. Bei 19 Grad Lufttemperatur umspülen sie mit wohliger Wärme unsere Beine. So richtig genießen kann ich das nicht. Denn jetzt liegen zum Auftakt 3,5 Kilometer bis zur Albertbrücke vor uns.

Die Strecke absolviere ich beim Elbeschwimmen zwar jährlich. So hatte der Wind aber nie die Elbe gepeitscht. Wir stehen hier wie im Windkanal. Die Konsequenzen spüre ich erst nach dem Start. Die kraulenden Neopren-Profis lassen uns Triathlon-Normalos schnell hinter sich. Platz gibt’s also in der Elbe genug. Die Schwimmzüge und auch die Strömung bringen auch uns zügig voran. Aber der Wind hat es in sich. Denn eine Welle nach der anderen klatscht mir ins Gesicht, sodass ich so manchen kleinen Schluck Elbwasser probieren 11754464_867602783324796_5121426141147119530_omuss. „Hauptsache, mein Magen verkraftet das“, sage ich mir, als es am Schloss Albrechtsberg vorbei geht. Die Waldschlößchenbrücke naht. Das muntere Wellenreiten geht zwar weiter. Aber bis zum Ziel ist es jetzt nicht mehr weit.

Ein Sprint zum Fahrrad. Nur noch schnell die Socken und die Radschuhe anziehen. Und los geht‘s. Nur ein Glück, dass mein Fahrrad noch mitmacht. Denn Sonnabendnacht hatte ich ein Schockerlebnis. Bei den letzten Stößen aus der Luftpumpe haucht das eine Ventil sein Leben und damit den Reifeninhalt aus. Da ist guter Rat teuer. Blöderweise habe ich so ein Spezialteil nicht im Haus. Doch zum Glück passt ein anderes Nullachtfünfzehn-Ventil. Der Wettkampf ist gerettet.11794488_867602936658114_7117689885511423353_o

Am Käthe-Kollwitz-Ufer meint es der Wind zum Rad-Auftakt erst einmal gut mit uns. Da kreiseln die Pedale nur so. Drei Runden zum Blasewitzer Standesamt liegen vor mir – 20 Kilometer. Dafür ist auf der Rücktour kräftiges Strampeln angesagt. Denn hier peitscht mir der Wind wieder kräftig ins Gesicht – glücklicherweise ohne Wellen. Übrigens, mein Magen spielt immer noch gut mit. Also ist Elbwasser nicht nur schmackhaft, sondern offenbar auch bekömmlich. Die Radstrecke ist geschafft. Letzter Wechsel.

Ich springe in die Laufschuhe. „Ich habe schon die 100 Kilometer im schweizerischen Biel geschafft, was sind da fünf 11752494_867603006658107_3067111808644988473_nKilometer zur Augustusbrücke?“, sage ich mir. Doch auch die haben es in sich, werde ich sogleich auf den Boden der Tatsachen geholt. Nach dem Radfahren laufe ich wie auf Eiern. Vom Wellenritt zum Eiertanz. Die Eier unter den Sohlen werden aber schnell kleiner, verschwinden dann ganz. „Peter, toll“, feuern mich Christine und Dietmar von meinem Marathon-Verein an. Die Brühlsche Terrasse empfängt mich mit strahlender Sonne. Noch eine Runde. Hinter der Albertbrücke ziehe ich noch mal an, laufe nach gut zwei Stunden ins Ziel. Geschafft. Der Stress ist vorbei. Ein Glücksgefühl durchströmt mich. Was will ich mehr?11141191_867601896658218_5971221265483266847_n

Peter Hilbert



Unsere Vereinsmitglieder Cathrin und Jens haben geheiratet – wir wünschen euch alles Gute und eine glückliche gemeinsame Zeit

  • IMG_0008 (1)
  • IMG_0019 (1)
  • IMG_0022 (1)
  • IMG_0035
  • IMG_0065


Am 11.Juli 2015 fand der erste 24-Stunden-Lauf Dresden statt, der als reiner Charity-Lauf stattfand und bei dem  Teams auf einer 400-m-Tartanbahn innerhalb von 24 Stunden so viele Runden wie möglich liefen. Pro gelaufener Runde wurde ein vorher vereinbarter Spendenbetrag für …

– SPIKE Jugendzentrum Dresden (www.spikedresden.de)
– SHG Anker Dresden (www.anker-dresden.de)
– Citylauf-Verein Dresden e.V. (www.citylaufverein.de)
– Ulf Kirsten Stiftung (ulfkirstenstiftung.wordpress.com)

erlaufen.11745738_1598098893778928_999954645485267937_n

Hartmut hatte ein Team von 11 Läufern organisiert und die liefen in 24h 580Runden, 232km und spendeten damit 377,50€. Auf Hartmut’s Webseite gibt’s den Bericht dazu.



ElbeschwimmenWas eigentlich nur eine einmalige Demonstration im Jahre 1998 sein sollte, hat sich inzwischen zu einer traditionellen Veranstaltung in jedem Sommer etabliert.

KarteAm Sonntag 09.August 2015 finder das 18.Elbschwimmen Dresden statt. Der Start ist 10Uhr ca. 200m stromabwärts vom Blauen Wunder am westlichen Elbufer in der Höhe Regerstraße. Die ersten Schwimmer werden am Fährgarten nach ungefähr 3,5 km gegen 10.15 erwartet. Das große Hauptfeld zwischen 10.30 und 11.00 Uhr.

Alle Infos gibts auf der Webseite



Gemeinsam mit einer Gruppe Dresdner Läufer will unser Vereinsmitglied Hartmut Kohn vom 12. bis 14.FebruarStreckenführung 2016 zu seinem mittlerweile 5.Ultralauf aufbrechen. Nach 2012 Dresden–Görlitz, 2013 Theresienstadt–Dresden, 2014 Dresden–Berlin und 2015 Dresden-Prag soll es ab 12.Februar 2016 an drei Tagen und in 3 Etappen über ca. 226km auf dem Jakobsweg von Dresden nach Hof gehen.

Zur Zeit laufen die ersten Planungen und es werden Mitläufer (auch über Teilstrecken) gesucht. Alle Informationen zum Lauf und Kontaktdaten findet ihr auf Hartmut’s Internetseite



Zwei Mitglieder unseres Vereins und weitere zehn Dresdner Sportler haben sich Ende Mai auf den Weg gemacht nach Ungarn, um dort am 30.-31. Mai am ULTRABALATON teilzunehmen. Die Wettkampfstrecke war 220,9 km lang; eine große Runde um den größten Binnensee Mitteleuropas herum. Dieser Ultralauf fand dieses Jahr bereits zum 9. Mal statt. Neben 187 Einzelstartern waren 681 Staffeln, bestehend aus 2 bis 10 Sportlern am Start.
Wir haben zwei 6-er Mannschaften gebildet und kamen nach 21:19 bzw. 21:28 Stunden non-stop-Lauf als 319. und IMG_05671341. ins Ziel. Unabhängig von der Platzierung, war dies ein außerordentliches Abenteuer in einer reizwollen Umgebung. Besonders das Nordufer, wo die Strecke ab und zu durch die Weinbergen geführt wurde, hat uns angetan. Das Südufer war ebenfalls herrlich. Dort liefen wir die meiste Zeit bei Dunkelheit und hörten den Plattensee plätschern.
Unter den Einzelstartern war Jan-Albert Lantink (Niederlande) der schnellste. Er kam mitIMG_05571 18:37:06 ins Ziel. Bei den Frauen siegte die Ungarin Zsuzsanna Maráz mit der Zeit von 21:45:59. Nach der Siegerehrung haben wir natürlich noch ein Bad im Balaton genommen und uns beim Picknick erholt.
Zwei Tage nach dem Wettkampf sind wir noch als Auslauf 100 km nach Baja zu unseren Läuferfreunden, die wir seit dem Städtepartnerschaftslauf nach Skopje im Jahre 2012 kennen, gelaufen um dort zusammen zu feiern. Nach sieben ereignisreichen Tagen kehrten wir mit vielen schönen Erlebnissen nach Dresden zurück.
Laszlo Petrás


Nach zwei Jahren Abstinenz war wieder ein Halbmarathon beim Oberelbe-Marathon geplant. Die Zeit sollte keine 2 als erste Ziffer anzeigen.

Nach dem dem Halbmarathon beim 39. Stadtwerke-Marathon in Leipzig, den ich Weiterlesen ›



Kapstadt ist ein wahres Läuferparadies. Das konnte ich in den vergangenen Jahren ausgiebig testen. Schließlich ist unsere Tochter Constanze nach dem Studium dorthin gezogen, hat ihren Weiterlesen ›



… und es fängt an Spaß zu machen

Heute stand mein zweiter Wettkampflauf auf dem Plan.
Anlässlich des 39. Leipzig Marathons führte uns unsere Vereinsfahrt in Weiterlesen ›



DD Marathon StartUnser Marathon ist mit fast zehntausend Teilnehmern aus 65 Nationen (2014) und noch mehr an der Strecke anfeuernden Besuchern ein gutes Beispiel, wie Sport Menschen friedlich verbinden kann. Auch in diesem Jahr möchten wir wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer in der sächsischen Landeshauptstadt begrüßen. Der Veranstalter des Morgenpost Dresden Marathons distanziert sich von allen jenen, die Dresden in Misskredit bringen.

Dresden ist eine wunderbare Stadt, die in den letzten 25 Jahren eine enorme positive Entwicklung genommen hat. Kommt selbst nach Dresden, setzt ein Zeichen, dass Sport alle Nationen und Glaubensrichtungen verbinden kann und erlebt „laufend“ bei unserem Morgenpost Dresden- Marathon unsere schöne Stadt. Wir sind gespannt auf Euer Urteil.

Sport frei!

Unsere ausländischen Sportfreunde zur tatsächlichen Situation in Dresden:
Daniel Ybarra
Laszlo Petrás

Csapat



StreckeUnsere Vereinsmitglieder Hartmut Kohn und Reiner Mehlhorn liefen am 17. und 18. Februar 2015 gemeinsam mit weiteren 20 Läufern von Dresden nach Prag. Berichte wie sie die Strecke erlebten und welche Herausforderunge zu meistern waren gibt es hier

Reiner’s Bericht
Hartmut’s Bericht Teil1 und Teil2
Bernd’s Bericht



150201_Strecke

Seit einigen Jahren genießen Petra und ich regelmäßig das quellfrische schwefelgashaltige Thermalwasser in Bad Füssing. In der Touristeninformation lagen die Flyer für diese Laufveranstaltung aus Weiterlesen ›



Das Jahr 2014 endete auch für uns sportlich, mit dem tradtionellen Silvesterlauftreff der Dresdner Laufgemeinde an der Babisnauer Pappel.  Für einen kleine Spende, die in diesem Jahr an die Kinderoase e.V. und den Dresdner SC ging,  gab’s vom Dresdner Laufsportladen einen IMG_0612

Heißen Glühwein und mit einem Blick auf das verschneite, aber im Nebel liegende Dresden haben wir das (Lauf)Jahr 2014 endgültig verabschiedet.

Der Dresden Marathonverein wünscht allen Mitgliedern, Freunden Sponsoren und ihren Familien ein glückliches und gesundes Neues Jahr.



IMG_8878Am 10.Dezember 2015 trafen sich die Mitglieder des Dresden Marathonverein zur Weihnachtsfeier und Jahresabschluss im Torhaus im Großen Garten. In gemütlicher Runde wurde auf die Höhepunkte des Sportjahres 2014 zurückgeblickt und Pläne für 2015 diskutiert.
Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern, allen Teilnehmern, Freunden und Sponsoren des Dresden Marathon und ihren Familien ein schönes Weihnachstfest und ein Gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.



nw_131019_1027-41… und kosten ihn die Olympia-Medaille. Weiterlesen ›



IMG_0934Unter diesem Slogan versorgten sechs Helfer (Holger Graf, Katrin Pietsch, Mario Kretzschmar, Ursula Mehlhorn, Dietmar Hörnig, Christine Hasselmeyer) die Läufer des 16. Morgenpost Dresden Marathon Weiterlesen ›



altAsmjBmOXthpPQEnBD_Dmjrcu7GE1WPChDs2x35lq9OTM

Das Marathonwochenende ist für unsere Vereinsmitglieder das wichtigste sportliche Ereignis im ganzem Jahr! Es ist ein anstrengendes, aber Weiterlesen ›



Als ich nach einem Herbstmarathon Ausschau hielt, den man gut mit einem Kurzurlaub verbinden kann, bin ich auf den International Lake Garda Marathon aufmerksam geworden. Leider habe ich Weiterlesen ›



Die 16. Auflage des 16. Dresden Marathon ist Geschichte – tolles Wetter, tolle Stimmung, super ERGEBNISSE und tolles Feedback der Teilnehmer. Einen großen Anteil am Erfolg haben die vielen ehrenamtlichen Helfer an der Strecke und hinter den Kulissen, die diese Veranstaltung erst möglich machen. Mit dabei sind auch die Mitglieder vom Dresden Marathonverein, die in unzähligen Stunden an der Vorbereitung und Durchführung mitwirken und es sich trotzdem nicht nehmen lassen über eine der Distanzen an den Start zu gehen. Weiterlesen ›



Am 18.10.2014 fand unsere Veranstaltung im gewohnten noblen Rahmen des Maritim-Hotels statt. Nach dem „standesgemäßen“ Lauf Weiterlesen ›



Auf Dresdens Straßen wurde am 19.10.2014 die tollste Marathonparty bei strahlendem Sonnenschein gefeiert allerding ging Weiterlesen ›



Bei optimalem Laufwetter (Sonne und 20°C) trafen sich 35 Läuferinnen und Läufer am Herzogin Garten in der Ostraallee um zwei Wochen 10719527_10201792588456349_962328246_nvor Weiterlesen ›



Eine gute Tradition unseres Dresden Marathons ist ein Benefizlauf, der am Vortag der Veranstaltung gemeinsam mit dem MARITIM Hotel Internationaler Congress Center Weiterlesen ›



Wir gingen in Warnemünde an Bord der MSC Poesia um eine Kreuzfahrt nach Norwegen zu beginnen. Der erste Tag Weiterlesen ›



Genau das war in diesem Jahr unsere Überlegung, welche Ute zum Suchen führte. Das Ergebnis war die Idee, das erste Mal in Weiterlesen ›



  • IMG_00-16
  • IMG_00-20
  • IMG_00-25
  • IMG_00-27
  • IMG_00-32
  • IMG_00-36
  • IMG_00-39
  • IMG_00-42
  • IMG_00-60
  • IMG_00-62
  • IMG_00-66
  • IMG_00-71
  • IMG_00-73
  • IMG_00-77
  • IMG_00-79
  • IMG_00-82
  • IMG_00-85
  • IMG_00-88
  • IMG_00-93
  • IMG_00-94
  • IMG_00-95
  • IMG_00-97
  • IMG_00-98
  • IMG_00-59

Zum diesjährigen Vereinswochenende ging es zum Darßmarathon an die Ostsee. Bei traumhaften Wetter ging es von Wieck über Prerow in den Nationalpark. Birgit Henzel, Dietrich Ewers, Jens Matthias und Reiner Melhorn durften das Siegertreppchen besteigen. Sie errangen für ihre Laufleistungen einen Platz in den Alterklassenwertungen. Mit den Ergebnissen von Dirk Bölter, Jens Matthias und Reiner Melhorn wurde der dritte Platz der Mannschaftswertung erreicht.

Reiner’s Bericht

Ergebnisse



So kannst du uns erreichen

Dresden Marathon e.V.
Gerald Henzel
Chopinstr. 7
01324 Dresden

verein@dresden-marathon.de

Du willst Mitglied werden? Lade dir hier den Aufnahmeantrag runter.

Bei Fragen oder Anregungen schreibe uns doch einfach eine E - Mail oder nutze das Kontaktformular.

Wir freuen uns von dir zu hören.

nächster Lauftreff

Torhäuser Großer Garten
Mittwoch, 24. Mai 2017
um 18:00:00 Uhr   (nähere Infos)