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22. Johannesbad Thermen-Marathon – 1. Februar 2015

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Seit einigen Jahren genießen Petra und ich regelmäßig das quellfrische schwefelgashaltige Thermalwasser in Bad Füssing. In der Touristeninformation lagen die Flyer für diese Laufveranstaltung aus und so entschlossen wir uns 2011 daran teilzunehmen.

Petra lief 2011 die 10 km in 1:02:51 (13. Platz in der W55). Ich war verletzt und nahm 2012 und 2013 die 10 Kilometer unter die Füße. Jetzt sollte es der Halbmarathon sein.

Wir reisten schon am Freitag an und quartierten uns wie immer im Vitalhotel-Jagdhof in Kirchham ein. Frühstück oder Halbpension, Sauna, kleines Hallenbad, Fitnessraum, Bustransfer mit der Gästekarte, 5 Minuten Fußweg in den „Haslinger Hof“.

Ach so, das T-Shirt mit dem Logo der Laufveranstaltung gab es bereits bei der Anmeldung im Hotel.

Wir wärmten uns noch am Nachmittag in der Therme Johannesbad auf, gingen nach dem Essen in den „Haslinger Hof“ und dann doch ziemlich zeitig zu Bett.

Am Sonnabend holten wir in der Therme Johannesbad meine Startunterlagen. Darin befanden sich u. a. die Eintrittskarte für die Therme Johannesbad für Sonnabend und Sonntag (mit Begleitperson), ein Essenbon (Nudelparty Sonnabend 16:00Uhr) und zwei Getränkebons. Wir besuchten die Marathonmesse in der Empfangshalle der Therme. Dann ging es nochmal in die Therme und anschließend war Ruhe angesagt.

Sonntagmorgen wurde es bereits im Hotel interessant. Der Thermen-Marathon ist ein Ranglistenlauf und viele LäuferInnen waren beim Frühstück, jeder mit seinen Eigenheiten beim Essen und Trinken, der Anzugsordnung, teilweise schon Einreibungen etc.

8:00 Uhr ging es mit dem Bustransfer in die Therme. Rund 2000 LäuferInnen und der öffentliche Badebetrieb, das will gemeistert sein, denn das Umkleiden und Wegschließen der Kleidung erfolgte alles in der Therme.

10:00 Uhr schickten Böllerschützen rund 900 Marathonis und Halbmarathonis auf die Strecke. Pacemaker mit Zielzeiten auf rotem Luftballon waren eine angenehme Orientierung.

Es galt zwei verschiedene Runden auf einer flachen meist asphaltierten Strecke zu laufen.

Zunächst lief das dichte Läuferfeld auf breiter Straße aus Bad Füssing hinaus. Dann wurde es enger, denn es ging auf dem Fahrradweg weiter.

Kurz nach dem zweiten Kilometer sprach mich ein Lauffreund aus Bayern an und wollte wissen, welches Gebäude diesmal auf der Medaille des Dresden-Marathons abgebildet ist. Stolz berichtete unser Stammgast, dass er alle Medaillen unseres Dresden-Marathons erlaufen hat.

Nach 6 Kilometern entlang an Wiesen und Feldern kehrten wir nach Bad Füssing zurück, wurden beklatscht und angefeuert. Kurz nach Kilometer 7 kreuzten sich die Runden und, ich wollte es nicht glauben, der führende Läufer kreuzte kurz vor mir und lief mir somit rund
5 Kilometer voraus. Nochmal ging es 2 Kilometer entlang an Wiesen und Gehöften und nach 11 Kilometern durchliefen wir unter motivierenden Anfeuerungsrufen und Trommelklängen den Start-/ Zielbereich. Nach weiteren 2 Kilometern waren wir wieder zwischen Wiesen und Feldern unterwegs, eilten durch kleine Ortschaften und kamen die letzten Kilometer auf die bereits bekannte erste Runde.

Nach 1:58:39 h erreichte ich ziemlich kaputt das Ziel und erhielt meine Finisher-Medaille.150201_Zieleinlauf

Mein nächstes Ziel war das Verpflegungszelt mit Getränken und ein wenig zu Essen. Dann schnell raus aus den nassen Sachen, duschen, dann die Massage und anschließend in die Therme. Warmes Wasser tut so gut.

Resümee:
Es sollte eine Standortbestimmung werden. Dies gelang nicht ganz. Zweimal Therme vor dem Wettkampf war wohl zu viel des Guten. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war lange Unterwäsche auch nicht angebracht. Aber es hat Spaß gemacht und war Ansporn für kommende Läufe.

Vielen Dank den Organisatoren und fleißigen Helfern.

 

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